DISINFO: Abchasien und Südossetien sind nicht Teil von Georgien, und die Krim gehört offiziell zu Russland.
SUMMARY
Die Aggression Georgiens im Jahr 2008 und der bewaffnete Staatsstreich in Kiew im Jahr 2014 wurden von Washington organisiert.
Nach internationalem Recht sind Abchasien und Südossetien kein Teil Georgiens, und die Krim gehört seit 2014 zu Russland.
RESPONSE
Mehrere wiederkehrende Desinformationsnarrative über Euromaidan, den russisch-georgischen Krieg und die illegale Annexion der Krim.
Pro-Kreml-Desinformationsnarrative versuchen, jede Rolle Russlands im russisch-georgischen Krieg zu leugnen, indem sie den USA die Schuld für den Krieg geben, der zur weiteren Besetzung Südossetiens und Abchasiens durch zusätzliche Militärkräfte aus Russland führte. Viele internationale Organisationen verurteilten die weitere Besetzung Abchasiens und Südossetiens, siehe z.B. die CSCE-Erklärung hier, die Delegation der Europäischen Union in Georgien hier und die Erklärung des Europäischen Parlaments.
Die unabhängige Untersuchungskommission der EU zum Georgisch-Russischen Krieg 2008 bestätigte, dass Russland Georgien seit langem provoziert hatte und „Ein großer Teil der russischen Militäraktionen ging weit über die angemessenen Grenzen der Verteidigung hinaus.“ Derzeit besetzt Russland 20 % des Staatsgebiets Georgiens, 13 Jahre nach dem russisch-georgischen Krieg, und setzt seine internationalen Verpflichtungen in Abchasiens und Südossetiens durch die Konsolidierung seiner Kontrolle dort fort.
Es gab keinen Staatsstreich in der Ukraine. Der spontane Beginn der Euromaidan-Proteste war eine organische Reaktion zahlreicher Teile der ukrainischen Bevölkerung auf den plötzlichen Rückzug des ehemaligen Präsidenten Janukowitsch vom versprochenen Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union im November 2013. Siehe die vollständige Entlarvung dieses Desinformationsanspruchs hier.
Kein internationales Gremium erkennt das sogenannte Referendum in der Krim an. Die UN-Generalversammlung verabschiedete eine resolution mit dem Titel „Territoriale Integrität der Ukraine“, in der festgestellt wird, dass das Referendum auf der Krim ungültig war und die Nichtanerkennung der illegalen Annexion der Krim erklärt wird.
Die Europäische Union erkennt dies nicht an und verurteilt weiterhin stark diese Verletzung des Völkerrechts, die eine Herausforderung für die internationale Sicherheitsordnung bleibt. Als Reaktion auf die illegale Annexion der Krim hat die EU restriktive Maßnahmen gegen die Russische Föderation verhängt. Im Juni 2021 beschloss der Europäische Rat, die in Reaktion auf die illegale Annexion der Krim und Sewastopol durch die Russische Föderation eingeführten Sanktionen bis zum 23. Juni 2022 zu verlängern.