DISINFO: Der CEO von Ryanair enthüllt die Gründe für die Landung des Piloten in Minsk.
SUMMARY
Der CEO von Ryanair, Michael O'Leary, bestätigte, dass der Pilot nichts anderes tun konnte, als in Minsk zu landen, nachdem er von den belarussischen Behörden über eine Bombendrohung informiert worden war.
RESPONSE
Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative, die versucht, die Zwangslandung des Ryanair-Flugs 4978 in Minsk durch die belarussischen Behörden im Mai 2021 mit dem belarussischen Dissidenten Raman Pratasevich an Bord zu rechtfertigen. Dieser Artikel stellt insbesondere die Beweise, die Michael O’Leary, CEO von Ryanair, am 15. Juni 2021 dem britischen Transportauswahlkomitee vorlegte, absichtlich falsch dar.
Der Artikel lässt stark darauf schließen, dass der Pilot des Ryanair-Fluges einfach das Sicherheitsverfahren befolgte und freiwillig in Minsk landete, nachdem er über eine Bombendrohung informiert worden war. Die Besatzung des Flugzeugs, einschließlich der Piloten, betonte jedoch, dass ihre Handlungen nicht freiwillig waren und sie tatsächlich gezwungen waren, in Minsk zu landen von den belarussischen Behörden. Zu diesem Zeitpunkt war das Flugzeug doppelt so nah an Vilnius wie an Minsk. Die belarussische Luftwaffe ließ einen MiG-29-Jagdflugzeug aufsteigen, um das Passagierflugzeug zu zwingen, einige Meilen vor dem Betreten des litauischen Luftraums nach Minsk abzubiegen. Darüber hinaus befanden sich belarussische Geheimdienstagenten an Bord des Passagierflugzeugs, die in die Arbeit der Besatzung eingriffen.
Der Artikel lässt ausdrücklich wichtige Teile der Aussagen aus, die Michael O’Leary, CEO von Ryanair, kürzlich dem Transportauswahlkomitee des Vereinigten Königreichs als Beweise präsentierte. Laut Herrn O’Leary hatte der Pilot und die restliche Crew keine Wahl, sondern mussten gehorchen und in Minsk landen. Der Pilot forderte wiederholt eine Verbindung zum Kontrollzentrum von Ryanair in Warschau sowie Alternativen zur Landung in Minsk an, wurde jedoch kontinuierlich belogen und von den belarussischen Behörden abgewiesen. O’Leary hat wiederholt verurteilt die Handlungen von Belarus und als einen „vorsätzlichen Verstoß gegen alle internationalen Luftfahrtregeln“ und „staatlich geförderte Piraterie“ bezeichnet.
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