DISINFO: Tschetschenien ist die sicherste Region Russlands.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Tschetschenien ist die sicherste Region Russlands.

SUMMARY

[Eine Reise nach Russland], werden Sie mit eigenen Augen sehen, dass Tschetschenien die sicherste Region der Russischen Föderation ist.

RESPONSE

Diese Nachricht fördert die Aussagen des Kremls und Ramzan Kadyrovs über ein “friedliches und stabiles” Tschetschenien.

Es ist möglich, dass die russischen Behörden Sicherheit für gelegentliche Touristen bieten, die Tschetschenien besuchen, aber für die eigene Bevölkerung bleibt Tschetschenien einer der gefährlichsten Orte in Russland. Seit 2005 (de facto) wird es von Ramzan Kadyrov geleitet, einem brutalen Herrscher, der ein äußerst gewalttätiges neo-totalitäres islamistisches Regime in Tschetschenien etabliert hat. Es gibt tiefgreifende Beweise für großangelegte Gewalt, Folter, Morde an gewöhnlichen Tschetschenen durch Kadyrovs Untergebene. Die Todessquads von Kadyrov operieren auch in Europa und beseitigen seine abtrünnigen Gegner. Im Jahr 2017 berichteten die russischen Medien über massive anti-schwule Säuberungen in Tschetschenien. Trotz der Aussagen Kadyrovs über “vollständigen Frieden und Stabilität” in Tschetschenien sieht sich diese Republik weiterhin mit regelmäßigen gewalttätigen Vorfällen und Angriffen auf Sicherheitskräfte konfrontiert.

Siehe andere Desinformationsnachrichten, die mit Tschetschenien verbunden sind: Das Komitee des Europarats zur Verhütung von Folter besuchte Tschetschenien und fand keine Beweise für extralegale Hinrichtungen; US-Sanktionen gegen Ramzan Kadyrov sind Teil von Washingtons russophoben Strategie und Während des Tschetschenienkrieges setzte Moskau keine Bomberflugzeuge ein; zudem hatten viele seiner Soldaten nicht einmal Waffen.

Diese Nachricht erscheint im selben Artikel wie die Behauptung, dass Navalny von den amerikanischen und britischen Geheimdiensten in den deutsch-russischen Beziehungen platziert wurde.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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