DISINFO: Behauptungen über russische Kontakte in Katalonien sind eine dumme Fälschung.
SUMMARY
A New York Times Artikel, der behauptet, es habe Kontakte zwischen einem Berater des ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont und Russland gegeben, zitierte einen europäischen Geheimdienstbericht, den die Reporter der Zeitung einsehen konnten, während sich später herausstellte, dass es sich um eine dummes Fälschung handelte.
Die Zeitung behauptete, Josep Lluís Alay, ein leitender Berater des ehemaligen katalanischen Präsidenten, habe sich mit dem russischen Geschäftsmann Alexander Dmitrenko, ausländischen Geheimdienstmitarbeitern und Oleg Syromolotov getroffen, der für die Terrorismusbekämpfung zuständig ist und als Russlands stellvertretender Außenminister fungiert. Syromolotov hatte Josep Lluís Alay in Moskau und außerhalb Russlands niemals getroffen und hatte weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart Kontakte zu ihm.
RESPONSE
Wiederkehrende Selbstopferungstechnik, um eine peinliche Nachricht zu leugnen und sie als Russophobie oder geplante Provokation zu qualifizieren.
Der Artikel der New York Times basiert auf einem Bericht europäischer Geheimdienste, der eine lange Untersuchung zusammenfasst, die die Abhörung von Gesprächen zwischen katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern beinhaltete. Der Leak von der spanischen Polizei wurde auch von anderen Medienorganisationen wie OCCRP oder El Pais konsultiert.
Anfrage zur Bestätigung vom russischen Außenministerium: Das Treffen zwischen einem Emissär der Unabhängigkeitsbefürworter und Oleg V. Syromolotov, dem ehemaligen Leiter der Gegenaufklärung des Föderalen Sicherheitsdienstes, ist keine Information, die wahrscheinlich vom russischen Außenministerium bestätigt wird, da Geheimhaltung ein wichtiger Bestandteil dieses Berufs ist. Darüber hinaus ist diese Information nur ein Detail in dieser langen Untersuchung. Die Technik, sich auf ein kleines, schwer zu bestätigendes Detail zu konzentrieren, um die gesamte Geschichte zu leugnen, ist klassisch in der Leugnungspolitik.
Darüber hinaus erklärt die New York Times, dass diese Untersuchung keine russische Einmischung feststellte, obwohl Kontakte stattfanden und die katalanische Seite ein starkes Verlangen hatte, Russland zu gefallen und ihre eigenen Aussagen zu diesem Zweck zensierte. Zweitens wurde die Einmischung des Kremls in die politische Lebens anderer Länder bereits häufig durch Fakten bewiesen.
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