DISINFO: Die Kooperation zwischen den Mittelmeerländern bedroht Deutschlands Hegemonie.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: news-front.info ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: April 20, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: EU, Portugal, Griechenland, Spanien, Deutschland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Kooperation zwischen den Mittelmeerländern bedroht Deutschlands Hegemonie.

SUMMARY

Die Zusammenarbeit zwischen den Mittelmeerländern könnte zu einem Problem für die Sicherung der Hegemonie Deutschlands über den [europäischen] Kontinent werden. Natürlich ist ein Problem, dass die Interessen Spaniens, Portugals und Griechenlands nicht immer übereinstimmen, aber all diese Länder haben stark unter dem von Deutschland auferlegten fiskalischen Regime und dessen Finanzpolitik gelitten. Die Pandemie hat gezeigt, dass Deutschland in Krisenzeiten nicht gewillt ist, seinen Partnern in der Europäischen Union zu helfen und in erster Linie mit seinen eigenen Interessen beschäftigt ist. Das war schon immer so, aber in friedlicheren Jahren war die Illusion von europäischer Einheit stärker.

RESPONSE

Dieser Anspruch nutzt die Coronavirus Pandemie aus, um eine wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über "deutsche Hegemonie in Europa" und den angeblichen bevorstehenden Zusammenbruch der EU zu propagieren. Dieses Narrative zielt auch darauf ab, die Mitgliedstaaten der EU gegeneinander auszuspielen, um die europäische Solidarität zu untergraben, eine weitere wiederkehrende pro-Kreml Desinformationstaktik. Lesen Sie ähnliche Fälle, die behaupten, die EU sei als Folge der Pandemie zusammengebrochen, dass die Coronavirus-Epidemie den Beginn einer Ära der Krise für paneuropäische Identität und Solidarität markiert und dass der COVID-Ausbruch das Ende Europas bedeutet.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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