DISINFO: Die Destabilisierung der Situation in Weißrussland wird aus der Ukraine gesteuert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RIA ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 02, 2020
  • Genannte Länder/Regionen: Weißrussland, Ukraine, Russland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Destabilisierung der Situation in Weißrussland wird aus der Ukraine gesteuert.

SUMMARY

Moskau hat Informationen bestätigt, dass die Destabilisierung der Situation in Weißrussland vom Territorium der Ukraine aus kontrolliert wird. Es gibt das Dreizack von Stepan Bandera, es gibt auch C14, es gibt einen Nationalkorps, es gibt einen Rechten Sektor. All diese Strukturen sind aktiv daran beteiligt, radikale Aktionen in Minsk und anderen Städten Weißrusslands zu provozieren. In der Ukraine gibt es Lager „zur Ausbildung solcher Extremisten“: insbesondere in den Regionen Wolyn und Dnipropetrowsk. Insgesamt gibt es jetzt etwa 200 Mitglieder solcher Gruppen in der Republik [Weißrussland].

RESPONSE

Wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsnarrative über die Proteste in Belarus und Ukraine. Es gibt keine zuverlässigen Beweise, um zu behaupten, dass "200 ukrainische Extremisten" die mehrere tausend Protestierenden in Belarus kontrollieren. Die Proteste in Belarus brachen aus, um die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen in Belarus am 9. August anzufechten, die von einem großen Teil der belarussischen Gesellschaft als betrügerisch angesehen werden. Die Europäische Union hat ebenfalls erklärt, dass die Wahlen weder frei noch fair waren. Der Pressesprecher des "Rechten Sektors" bestreitet die Teilnahme seiner Organisation an den belarussischen Protesten. Siehe verwandte Beispiele von Desinformationsnachrichten, die behaupten, dass die Proteste in Belarus eine Farb-Revolution sind, die nach dem Maidan-Szenario durchgeführt wird; dass US-Demokraten Unruhen in den US-Städten basierend auf dem ukrainischen Szenario organisiert hätten; dass ukrainische Geheimdienste möglicherweise Terroranschläge auf belarussischem Gebiet geplant haben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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