DISINFO: Zum fünfzigsten Jubiläum wurde die NATO zu einer offensiven Organisation.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Zum fünfzigsten Jubiläum wurde die NATO zu einer offensiven Organisation.

SUMMARY

Eine neue Strategie wurde zum fünfzigsten Jubiläum der NATO angenommen und eine neue Phase begann – die NATO verwandelte sich von einem defensiven in einen offensiven Akteur und die Expansion in Richtung (Süd)Osten wurde unumstößlich.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative, die NATO als Bedrohung für den globalen Frieden darstellen, weil sie eine aggressive Agenda verfolgt. NATO ist ein Verteidigungsbündnis, dessen Zweck es ist, seine Mitgliedstaaten zu schützen. Diese Desinformationsbotschaft nutzt auch das Narrativ über die NATO-Erweiterung aus, mit dem Ziel, Russland einzukreisen. NATO „erweitert“ sich nicht im imperialistischen Sinne, wie es von pro-Kreml-Medien beschrieben wird. Vielmehr prüft sie die Bewerbungen von Kandidatenländern, die beitreten möchten und dies auf der Grundlage ihres eigenen nationalen Willens tun. Daher ist die NATO-Erweiterung nicht gegen Russland gerichtet. Die "Offene Tür-Politik" der NATO basiert auf Artikel 10 des Gründungsdokumentes des Bündnisses, des Nordatlantikvertrags (1949). Der Vertrag besagt, dass die NATO-Mitgliedschaft für jeden „europäischen Staat offen ist, der in der Lage ist, die Prinzipien dieses Vertrages zu fördern und zur Sicherheit des nordatlantischen Raumes beizutragen“. Jede souveräne Nation hat das Recht, ihre eigenen Sicherheitsarrangements zu wählen. Dies ist ein fundamentales Prinzip der europäischen Sicherheit, dem auch Russland zugestimmt hat. Lesen Sie mehrere andere anti-NATO-Narrative wie NATO provokativ Russland; NATO ist vollständig untergeordnet den USA; Osteuropäische Länder wie Baltische Staaten, Moldawien, Polen sind die „Geiseln“ der NATO.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

    %s

      TEILEN SIE UNS IHRE MEINUNG MIT

      Informationen zum Datenschutz *

        Subscribe to the Disinfo Review

        Your weekly update on pro-Kremlin disinformation

        Data Protection Information *

        The Disinformation Review is sent through Mailchimp.com. See Mailchimp’s privacy policy and find out more on how EEAS protects your personal data.

        🎵 Playlist