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- Veröffentlichungsdatum: June 18, 2020
- Genannte Länder/Regionen: Georgien, Deutschland, Russland
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Zelimkhan KhangoshviliDISINFO: Die deutschen Anschuldigungen im Fall des Mordes an dem Georgier Khangoshvili sind unbegründet.
SUMMARY
Moskau weist Berlins "grundlose und unbegründete" Anschuldigungen zurück, dass die russischen Behörden an der Ermordung des georgischen Staatsbürgers tschetschenischer Herkunft beteiligt gewesen seien.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, dass es keine Beweise hinter den Anschuldigungen gegen Russland gibt, was mit dem Narrativ über Russophobie übereinstimmt. Der Artikel hat diese Behauptung nicht ausgeglichen oder kritisch hinterfragt.
Obwohl die Ermittlungen noch andauern, sind die offiziellen Anschuldigungen der deutschen Staatsanwaltschaften alles andere als unbegründet oder haltlos. Angesichts des Mordes an dem georgischen Staatsbürger Zelimkhan Khangoshvili wies Deutschland zwei russische Diplomaten aus. Deutschlands Bundesanwalt sagte, dass "es genügend tatsächliche Gründe gibt, um anzunehmen, dass die Tötung... entweder im Auftrag von Staatsbehörden der Russischen Föderation oder von denen der Autonomen Tschetschenischen Republik als Teil der Russischen Föderation durchgeführt wurde."
Bellingcat, zusammen mit dem Insider und Spiegel, identifizierte den Berliner Fahrradattentäter als Vadim Nikolaevich Krasikov, der unter der falschen Identität von Vadim Sokolov nach Frankreich und dann nach Deutschland einreiste. Krasikov wurde des Mordes an einem russischen Unternehmer im Jahr 2013 verdächtigt, aber Russland hob den Interpol-Haftbefehl auf.
Im Juni 2020 wurde Krasikov, auch bekannt als Vadim K und Vadim S, offiziell angeklagt wegen des Mordes an Khangoshvili.