DISINFO: Deutschland hat den Euro geschaffen, um Länder zu kolonisieren, die nicht militärisch erobert werden konnten.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Deutschland hat den Euro geschaffen, um Länder zu kolonisieren, die nicht militärisch erobert werden konnten.

SUMMARY

Deutsche Industrielle schufen den Euro, um Südeuropa zu kolonisieren. […] Das war von Anfang an der Plan einiger, Länder wie Griechenland zu kolonisieren, die im Zweiten Weltkrieg nicht militärisch erobert werden konnten.

RESPONSE

Verschwörungstheorie; keine Beweise vorgelegt. Dies ist ein Beispiel für wiederkehrende pro-kremlische Desinformation über den Euro, die versucht, die Spaltungen innerhalb Europas zu verschärfen, indem sie die Eurozone als ein imperialistisches Projekt der EU gegen die Mitgliedstaaten darstellt, um sie zu kontrollieren und ihre Souveränität einzuschränken. Der Euro wurde geschaffen, weil eine gemeinsame Währung viele Vorteile und Nutzen im Vergleich zur vorherigen Situation bietet, in der jeder EU-Mitgliedstaat seine eigene Währung hatte. Nicht nur werden Risiko- und Wechselkosten eliminiert und der Binnenmarkt gestärkt, sondern der Euro bedeutet auch eine engere Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten für eine stabile Währung und Wirtschaft zum Nutzen aller europäischen Bürger. Darüber hinaus ist die öffentliche Unterstützung für den Euro ein Allzeithoch seit Beginn der Umfragen im Jahr 2002: Über drei Viertel der Europäer halten den Euro für gut für die EU. Eine Rekordzahl von Europäern (65%) denkt auch, dass der Euro gut für ihr Land ist. Für weitere Informationen über die Geschichte und Rolle des Euro siehe hier. Für ähnliche Desinformationsfälle, die versuchen, die Unterstützung für die Eurozone zu untergraben, siehe hier, hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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