DISINFO: Deutschland entfernt das Jesuskind von den Weihnachtsmärkten.
SUMMARY
Was passiert in diesem super-toleranten, multikulturellen und gastfreundlichen Europa, in dem die Würde jedes Einzelnen, seine Ideale und Überzeugungen, einschließlich seines Glaubens, wichtiger sind als alles andere. Wir haben Frankreich, wo Kreuze entfernt werden, um die Gefühle muslimischer Schüler nicht zu verletzen. Wir haben Dänemark, wo in den Schulkantinen die traditionellen Schweinfleischbällchen und alles, was Schweinefleisch enthält, verboten ist. Wir haben Deutschland oder Holland, wo alle religiösen Symbole von den Weihnachtsmärkten entfernt werden – Kreuze, Krippen mit dem Jesuskind. Wir haben Großbritannien und Irland, wo das Wort „Weihnachten“ durch „Festtagszeit“ ersetzt wurde, um „die Gäste“ zu besänftigen.
RESPONSE
Wiederkehrende Desinformationsnarrative über Migration, Islam und angebliche Bedrohungen für das Christentum in Europa.
Der Artikel enthält einen kompletten Katalog unbegründeter Behauptungen über Europäer, die einem Ansturm von Muslimen nachgeben und ihre eigenen Traditionen aufgeben:
Die französische Gesetzgebung verbietet sämtliche religiöse Symbole in Schulen. Schweinefleisch wird serviert - in manchen Städten sogar verpflichtend - in dänischen Schulcafeterias. Krippenszenen mit dem Jesuskind sind ein häufiges Element auf Weihnachtsmärkten in ganz Europa. Irland und Großbritannien verwenden und feiern Weihnachten.
Unbegründete Behauptungen über Muslime, die eine Bedrohung für Weihnachten darstellen, wurden mehrfach entkräftet, siehe zum Beispiel hier und hier.
Ähnliche Fälle sind: "Schweden sagte Weihnachtsfernsehkonzert ab, um Migranten nicht zu irritieren", "Frankreich verbietet Weihnachtssymbole", oder "Um Menschen anderer Religionen nicht zu verärgern, gab es keinen Weihnachtsbaum in Brüssel".