DISINFO: Die griechische Kirche erkannte die ukrainische Autokephalie unter Druck an.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: riafan.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 22, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Griechenland, USA, Ukraine

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die griechische Kirche erkannte die ukrainische Autokephalie unter Druck an.

SUMMARY

Konstantinopel hat, wie Sie wissen, damit gedroht, die Kontrolle über einige der Diözesen der Kirche von Griechenland zu übernehmen, wenn diese die schismatische Orthodoxe Kirche der Ukraine nicht anerkennt. Es ist auch bekannt, und griechische Quellen bestätigen, dass die US-Botschaft in Athen ebenfalls beispiellosen Druck auf den Erzbischof von Athen ausgeübt hat.

RESPONSE

Eine Verschwörungstheorie, die ohne jegliche Beweise präsentiert wird und eine wiederkehrende pro-Kremlin-Desinformationsnarrative über die ukrainische Orthodoxe Kirche ist. Der Prozess der Anerkennung wurde von der Orthodoxen Kirche von Griechenland am 8. Januar 2019 eingeleitet, als der Ständige Synod der Kirche von Griechenland beschloss, dass die Frage der Anerkennung vom Hierarchischen Synod der Kirche von Griechenland behandelt werden würde. Im Februar beschloss der Synod der Kirche, zwei Kommissionen zu ernennen, um die Angelegenheit zu untersuchen. Im August legten die Kommissionen einen Bericht vor und empfahlen, die Autokephalie der ukrainischen Orthodoxen Kirche anzuerkennen. Am 12. Oktober unterstützten der Oberhaupt der Kirche, Ieronymos II. von Athen, und andere führende Persönlichkeiten die Schlussfolgerungen und stimmten für die Anerkennung und erklärten, dass „das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel das Recht hat, die Autokephalie zu gewähren“. Siehe ähnlichen Fall, der behauptet, dass die USA Druck auf die griechische Kirche in dieser Angelegenheit ausgeübt haben hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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