DISINFO: Im Jahr 1921 war die Westukraine und Westbelarus hauptsächlich von der russischsprachigen Bevölkerung bewohnt.

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KI-Übersetzungen:

DISINFO: Im Jahr 1921 war die Westukraine und Westbelarus hauptsächlich von der russischsprachigen Bevölkerung bewohnt.

SUMMARY

Der Vertrag von Riga, der am 18. März 1921 unterzeichnet wurde, führte zu einer wesentlichen Veränderung der sowjetisch-polnischen Grenze. Gemäß diesem Vertrag fiel das Gebiet der Westukraine und von Westbelarus, das hauptsächlich von der russischsprachigen Bevölkerung bewohnt wurde, unter die Kontrolle Warschaus.

RESPONSE

Diese Botschaft ist Teil der Politik des Kremls des historischen Revisionismus und Imperialismus – sie fördert die alte imperiale Idee, dass die belarussische und die ukrainische Sprache nicht existieren, sondern einfach die „russische“ Sprache sind.

Die Behauptung, dass 1921 in Westukraine und Westbelarus hauptsächlich die russischsprachige Bevölkerung lebte, ist inkorrekt. Es gibt solide historische Beweise, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf dem Gebiet des gegenwärtigen Westbelarus und Westukraine die russische Sprache von einer Minderheit der Bevölkerung in großen Städten gesprochen wurde, da die dominierenden Sprachen dieser Regionen belarussisch/ukrainisch, polnisch und jiddisch waren (zum Beispiel siehe die Ergebnisse der Volkszählung des Russischen Kaiserreichs von 1897). Laut der polnischen Volkszählung von 1921 lebten nur 48 tausend Russen in Polen (einschließlich des Gebiets von Westukraine und Westbelarus).

Die russische Sprache begann in diesen Regionen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zunehmend genutzt zu werden, unter dem Einfluss der harten sowjetischen Politik der Russifizierung. Lesen Sie mehr über das Russische Kaiserreich und die sowjetische Politik der Russifizierung, die zur Verbreitung der russischen Sprache im heutigen Belarus und Ukraine führte.

Lesen Sie mehr über die ukrainischen und belarussischen Volksrepubliken, die 1918 gegründet wurden. Lesen Sie weitere Beispiele für die russischen „imperialistischen“ Ansprüche: Polen und die Ukraine haben ein „Sklavensyndrom“ gegenüber Russland, versuchen, ihrem ehemaligen Herrn zu schaden; Belarus wird entweder Teil Russlands oder eine arme Kolonie des Westens und Der Mythos über die Ukraine als separate Nation wurde in der UdSSR geschaffen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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