DISINFO: Das Internationale Tribunal wird die ukrainische Provokation im Kerch-Straße prüfen.
SUMMARY
Die ukrainische Provokation im Kertschstraße im Jahr 2018 wird vor einem internationalen Gerichtshof behandelt. Der Initiator davon war die Vertretung der Krim in Brüssel.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, die behaupten, dass ukrainische Schiffe im Jahr 2018 aggressiv russische Grenzen verletzt hätten und dasses eine Provokation des fünften Präsidenten der Ukraine, Petro Poroshenko, gewesen sei. Es gibt keine offizielle Vertretung der annektierten Krim in Brüssel. Die Delegation der Europäischen Union in der Ukraine betonte, dass die Organisation selbsternannt ist und die EU nicht mit Komplizen der besatzenden Behörden der ukrainischen Halbinsel zusammenarbeiten wird. "Die Europäische Union unterstützt die Unabhängigkeit der Ukraine, ihre Souveränität und territoriale Integrität voll und ganz. Daher ist unsere Position zu solchen Nachrichten sehr klar: Wir werden niemals die selbsternannten Vertretungen, Institutionen oder die Macht der annektierten Krim anerkennen. Wir haben kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit ihnen, in keiner Weise oder in irgendeinem Format," sagte David Stulik, Pressesprecher der EU-Delegation in der Ukraine. Außerdem gibt es keine weiteren formellen rechtlichen Verfahren zwischen der Ukraine und Russland außer dem Fall vor dem UN Internationalen Gerichtshof für das Seerecht. Bei einem Treffen in Hamburg am 25. Mai 2019 ordnete das UN-Gericht an, dass Russland die 24 gefangenen ukrainischen Seeleute sofort freilassen und die Kriegsschiffe Berdyansk, Nikopol und Yany-Kapu an die Ukraine zurückgeben
solle.