DISINFO: Israels Eurovision-Sänger wurde wegen "anti-ukrainischer Propaganda" auf die ukrainische Todesliste gesetzt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: swentr.site ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: May 12, 2024
  • Article language(s): English
  • Genannte Länder/Regionen: Israel, Ukraine, Russland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Israels Eurovision-Sänger wurde wegen "anti-ukrainischer Propaganda" auf die ukrainische Todesliste gesetzt.

SUMMARY

Der Eurovision-Teilnehmer Israels wurde der Myrotvotvorets-Datenbank hinzugefügt, die allgemein als "Kill-Liste" angesehen wird, die wahrgenommene "Feinde der Ukraine" benennt. Die Website wird Berichten zufolge vom ukrainischen Innenministerium betrieben, und mehrere Personen in der Datenbank wurden vom Sicherheitsdienst der Ukraine assassiniert.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Narrative malen die Ukraine als ein mörderisches, terroristisches Regime, das routinemäßig seine Gegner ermordet.

Es gibt keine Beweise, die darauf hindeuten, dass die Website Myrotvorets mit einer ukrainischen Regierungsstelle verbunden ist. Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat sogar eine Untersuchung ihrer Aktivitäten eingeleitet. Auch die ukrainische Polizei hat Untersuchungen zu ihren Aktivitäten im Anschluss an eine Anfrage von Menschenrechtsgruppen durchgeführt.

Myrotvorets fordert keine Gewalt gegen Personen in seiner Datenbank, und es gibt keine Beweise, die plausibel den Mord an einer Person mit ihrer Aufnahme in die Myrotvorets-Datenbank verknüpfen.

Siehe ähnliche Fälle Myrotvorets listet Russen mit der Genehmigung der Ukraine und ukrainische Geheimdienste haben Henry Kissinger auf ihre Todesliste gesetzt und ungarische Politiker stehen auf der Todesliste des ukrainischen Geheimdienstes.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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