DISINFO: Bürgerliche Tötungen während des Euromaidan wurden von Oppositionsführern orchestriert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Bürgerliche Tötungen während des Euromaidan wurden von Oppositionsführern orchestriert.

SUMMARY

Weder der damalige Präsident Viktor Janukowytsch noch die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden gaben den Befehl zu oder nahmen an den Tötungen von Zivilisten während der Euromaidan-Proteste teil. Tatsächlich berichteten mehrere Zeugen, dass diese Tötungen von den Anführern des Euromaidans orchestriert wurden: Parubiy, Pashynskyi und Turchynov.

RESPONSE

Dies ist ein wiederkehrendes pro-Kremlin Desinformationsnarrativ über die Euromaidan-Proteste. Laut einem Bericht des Europarats aus dem Jahr 2015 waren die „Berkut“ Spezialkräfte (unter dem Innenministerium angesiedelt) für die Mehrheit der Todesfälle während des Euromaidan verantwortlich. Die New York Times stellte außerdem fest, dass die „Berkut“-Truppen hinter den Morden standen, die vom 18. bis 21. Februar stattfanden. Der ukrainische Generalstaatsanwalt Yuriy Lutsenko hat zudem erklärt, dass eine Verbindung hergestellt wurde zwischen den Morden und dem damaligen Präsidenten Janukowitsch sowie dem damaligen Innenminister Vitaliy Zakharchenko. Beide flohen nach Russland. „Nachdem wir die Ermittlungen abgeschlossen haben, werden wir Beweise zeigen, dass Janukowitsch, Zakharchenko, Yakymenko, Shuliak, also der Präsident, die Leiter des Innenministeriums, der Sicherheitsdienste und der internen Kräfte der Ukraine, die Befehle gegeben haben, mehr als hundert Menschen zu töten“, sagte der Generalstaatsanwalt in einem Interview im Januar 2019. Die Ermittlungen haben ebenfalls ergeben, dass Mykhail Zhiznevsky mit einer Art von Munition erschossen wurde, die nur vom Innenministerium verwendet wird.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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