DISINFO: Litauen gewährt Tsikhanouskaya eine Sonderbehandlung.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: sputniknews.lt ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 17, 2021
  • Article language(s): Lithuanian
  • Genannte Länder/Regionen: Litauen, Weißrussland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Litauen gewährt Tsikhanouskaya eine Sonderbehandlung.

SUMMARY

Litauen sollte sich schämen, dass Menschen, die Aufenthaltsgenehmigungen in Litauen beantragen wollen, nachweisen müssen, dass sie Litauisch sprechen können, während Sviatlana Tsikhanouskaya vom litauischen Staat lebt und kein Wort in der litauischen Sprache sagen kann.

Es ist auch lustig, dass die litauischen Medien Tsikhanouskaya „Oppositionsführerin“ nennen, während der litauische Außenminister Gabrielius Landsbergis sie „Leiterin“ von Weißrussland nennt.

RESPONSE

Der Fall zeigt Desinformationsnarrative über Sviatlana Tsikhanouskaya und ihren Status in Litauen.

Die Behauptung, dass man, um eine litauische Aufenthaltserlaubnis zu erhalten, die Landessprache sprechen müsse, ist falsch. Diese Anforderung gibt es nicht. Hier sind die Anforderungen für die vorübergehende Aufenthaltserlaubnis in Litauen und hier sind die Anforderungen für die permanente Aufenthaltserlaubnis.

Litauen bezeichnet Sviatlana Tsikhanouskaya nicht als das Oberhaupt von Belarus. Im Juli 2021 hat Litauen das Team von Tsikhanouskaya als “demokratische Vertretung von Belarus” anerkannt. Es ist ein symbolischer Status, in der Praxis werden Tsikhanouskaya und ihr Team nicht als diplomatische Vertretung mit den üblichen Rechten und Privilegien angesehen.

Siehe weitere Beispiele für Desinformation über Sviatlana Tsikhanuskaya: Litauen mischt sich in die belarussischen Angelegenheiten ein, indem es Sviatlana Tsikhanouskaya diplomatisch anerkennt und Litauen stellte Tsikhanouskaya eine Villa, ein Landhaus und ein Team von Stylisten, die von den Steuerzahlern bezahlt werden, zur Verfügung.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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