DISINFO: Litauische Politiker werden virtuelle Polizeipatrouillen gegen die Meinungsfreiheit einsetzen.
SUMMARY
Der Hass auf Facebook spaltet die litauische Gesellschaft. Die Polizei reagierte. Die Gesellschaft wird von einer virtuellen Patrouille überwacht.
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Die Kosten für den Angriff auf die Meinungsfreiheit könnten nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die Behörden hoch sein. Die Menschen könnten diese Art der Kontrolle über die Gesellschaft nicht mögen. Die Leibeigenschaft wurde in Litauen vor 150 Jahren abgeschafft.
Es ist bedauerlich, dass die litauische Polizei versucht hat, die Gesellschaft einzuschüchtern. Eine Schande für die litauischen Politiker, die Angst vor einer freien Gesellschaft haben und eine „Cyber-Patrouille“ gegen sie einsetzen.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über Litauen, die die Staatsbehörden beschuldigen, die Meinungsfreiheit und -äußerung zu verfolgen.
Die Initiative einer “virtuellen Patrouille” oder “Cyber-Patrouille” wurde angekündigt von der litauischen Polizei zu Beginn von März 2021. Es handelt sich um eine Präventionsmaßnahme gegen Hassrede in sozialen Netzwerken. Die “Cyber-Patrouille” wird Online-Inhalte überwachen, Kommentare markieren, die gegen litauisches Recht verstoßen, und eine Warnung an deren Verfasser ausgeben.
Der Leiter der litauischen Polizei, Renatas Požėla, äußerte , dass zu Beginn die virtuelle Patrouille nur aus drei Beamten bestehen wird. Sie werden auch einige automatisierte Lösungen nutzen, um den Informationsraum zu überwachen. Der Hauptpunkt der virtuellen Patrouille ist der Kampf gegen Hass, rassistische und sexuelle Verbrechen in sozialen Netzwerken.
Siehe weitere Beispiele für Kreml-Desinformation, die Litauen beschuldigt, sich in eine totalitäre Gesellschaft verwandelt zu haben, in der alternative Meinungen abgelehnt werden oder von einer Hexenjagd gegen russischsprachige Printmedienspricht.