DISINFO: Mogherini bat die Ukraine, eine Provokation zu organisieren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Mogherini bat die Ukraine, eine Provokation zu organisieren.

SUMMARY

Die Ukraine plante eine Provokation im Kertschstraßens, sie hofften, dass ihre Schiffe von den Russen versenkt würden.

“Ihr erinnert euch, als vor (dem Vorfall, die Hohe Vertreterin der EU Federica) Mogherini ihnen (den Ukrainern) sagte: „Tut etwas, um unseren Angriff“ in der Region zu rechtfertigen. Jetzt nutzt der Westen, der diese Provokation befohlen hat, diese Gelegenheit, um auf etwas zu reagieren.”

RESPONSE

Die Hohe Vertreterin/stellvertretende Präsidentin der EU, Federica Mogherini, hat so etwas nicht verlangt. Es handelt sich um wiederkehrende pro-kremlische Desinformation über die Ukraine und das Asowsche Meer.

Zur Hintergrundinformation:

Zur Hintergrundinformation:

Am 25. November beschlagnahmten Grenzschutzboote des russischen FSB-Sicherheitsdienstes zwei kleine ukrainische gepanzerte Artillerieschiffe und deren Besatzungen, nachdem sie auf sie geschossen hatten, wobei mehrere ukrainische Soldaten verwundet wurden. Russland argumentierte, dass sie sich in russischen Gewässern befunden hätten.

Ein bilateraler Vertrag zwischen Russland und der Ukraine, der 2003 unterzeichnet und von Russland 2004 ratifiziert wurde, regelt jedoch die Nutzung der Straße von Kertsch und des Asowschen Meeres, welches im Vertrag als die „inneren Gewässer“ von sowohl Russland als auch der Ukraine betrachtet wird.

Der Bau der Krimbrücke erfolgte ohne die Zustimmung der Ukraine und stellt eine Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine dar. Dies hat, parallel zur Militarisierung des Asowschen Meeres, zu strengeren Kontrollen des Schiffsverkehrs in der Straße geführt. Die Europäische Union erklärte, dass sie von Russland erwartet, die Inspektionen einzustellen.

Für weitere Berichterstattung siehe Bellingcat, DFRLab und Polygraph.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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