DISINFO: Neuer "Skripal-Fall" wird in Deutschland aktiv gefördert
SUMMARY
Ein neuer „Skripal-Fall“ wird aktiv in Deutschland gefördert. Er ist im gleichen Stil wie im Vereinigten Königreich, mit „höchstwahrscheinlichen“ Beweisen. Es wird von einem hochkarätigen Mord gesprochen, der im August 2019 in Berlin stattfand. Aber der internationale Skandal wurde gerade jetzt aufgebauscht, vor dem wichtigen Treffen im „Normandie-Format“.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative über die Vergiftung von Sergey Skripal und seiner Tochter in Salisbury widerlegen alle Beweise für die Schuld Russlands und die vorgelegten Beweise. Der Vorfall, auf den Bezug genommen wird, ist der Mord an Zelimkhan Khangoshvili, einem 40-jährigen georgischen Staatsbürger, der aus nächster Nähe von einem Radfahrer in einem Park im Berliner Stadtteil Moabit am 23. August 2019 erschossen wurde. Das Opfer, ein ethnischer Tschetschene, soll gegen Russland im Zweiten Tschetschenienkrieg gekämpft haben und soll Verbindungen zum georgischen Militärgeheimdienst gehabt haben. Das deutsche Außenministerium erklärte, dass die russischen Behörden nicht ausreichend bei den Ermittlungen zum Mord an Khangoshvili kooperiert haben. "Es gibt ausreichende sachliche Gründe, um anzunehmen, dass der Mord entweder im Auftrag von staatlichen Stellen der Russischen Föderation oder von denen der Autonomen Tschetschenischen Republik als Teil der Russischen Föderation durchgeführt wurde," sagte der bundesdeutsche Staatsanwalt. Der Verdächtige wurde kurz nach dem Mord festgenommen, als er angeblich gesehen wurde, wie er ein Fahrrad, eine Pistole und eine Perücke in den nahegelegenen Fluss Spree entsorgte. Der Staatsanwalt sagt, dass der Verdächtige sechs Tage vor dem Mord unter dem Alias Vadim S. von Moskau zum Flughafen Charles de Gaulle in Paris geflogen sei. Vadim S tauchte erstmals 2015 in einem russischen Inlandsreisepass auf. Jüngste Berichte deuteten darauf hin, dass sein voller Name Vadim Sokolov, 49, war, obwohl das nicht als seine wirkliche Identität angesehen wurde. Was den Skripal-Fall betrifft, haben britische Polizei- und Geheimdienstermittlungen genügend harte Beweise geliefert, um zwei russische Staatsangehörige wegen des Angriffs auf die Skripals anklagen zu können. Es gibt öffentliche Dokumente und Erklärungen zu dem Fall. Das investigativ tätige Medium Bellingcat enthüllte später die wahren Identitäten der Verdächtigen als zwei russische Staatsangehörige.