DISINFO: Keine russische Flagge bei den Olympischen Spielen wegen westlichen Drucks.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Keine russische Flagge bei den Olympischen Spielen wegen westlichen Drucks.

SUMMARY

Russland wurde vom Internationalen Sport für zwei Jahre von der Unabhängigen Schiedsstelle für Sport (Court of Arbitration for Sport) vom internationalen Sport ausgeschlossen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte ursprünglich ein vierjähriges Verbot beantragt. Damit wird es keine russischen Flaggen geben und die russische Hymne wird aufgrund des Drucks einer in Amerika ansässigen Agentur nicht gespielt.

RESPONSE

Die im Artikel gemachten Behauptungen passen in allgemeine Desinformationsnarrative bezüglich anti-russischer Gefühle im Westen.

Es gibt keine Beweise dafür, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) das Schiedsgericht unter Druck gesetzt hat, zugunsten von Russland zu entscheiden. Das Gericht hat tatsächlich die ursprünglich von der WADA verhängte Strafe halbiert.

Darüber hinaus kann die WADA kaum als amerikanische Agentur angesehen werden. Ihr Sitz befindet sich in Lausanne, Schweiz, obwohl sich ihr Hauptsitz in Montreal, Kanada, befindet. Die Statuten der Agentur unterliegen der formalen Genehmigung und Zustimmung der Schweizer Behörden. Das Gericht ist ebenfalls in Lausanne.

Das Gerichturteil erklärte, dass das Richtergremium "Konsequenzen verhängt hat, um die Art und Schwere der Nichteinhaltung widerzuspiegeln und sicherzustellen, dass die Integrität des Sports gegen das Übel des Dopings gewahrt bleibt". Das Urteil besagt ausdrücklich, dass die "Russische Anti-Doping-Agentur (“RUSADA”) als nicht konform mit dem Welt-Anti-Doping-Code (“WADC”) in Verbindung mit ihrer Nichterfüllung, die authentischen LIMS-Daten und die zugrunde liegenden analytischen Daten des früheren Moskauer Labors zu beschaffen, die der WADA übergeben wurden."

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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