DISINFO: Novichok, das Nervengift, das die Skripals vergiftet hat, wurde nicht in Russland hergestellt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Novichok, das Nervengift, das die Skripals vergiftet hat, wurde nicht in Russland hergestellt.

SUMMARY

Die ehemalige britische Premierministerin Theresa May lügte, als sie behauptete, dass das im Fall Skripal verwendete Novichok-Nervengift in Russland hergestellt wurde. Das britische Labor in Porton Down leugnete, dass das Gift in Russland hergestellt wurde.

RESPONSE

Dies ist eine wiederkehrende pro-Kremlin Desinformationsnarrative über die Skripal-Vergiftung im Vereinigten Königreich, die versucht, die Aufmerksamkeit von Russlands erwiesener Verantwortung für den Anschlag abzulenken. Mehrere Verschwörungstheorien haben sich auch auf das Labor in Porton Down konzentriert. Früher haben pro-Kremlin Medien zum Beispiel behauptet, dass Porton Down möglicherweise Novichok hergestellt haben könnte, und dass Porton Down für die Vergiftung in Amesbury verantwortlich war. Wie Botschafterin Karen Pierce, Ständige Vertreterin des Vereinigten Königreichs bei den Vereinten Nationen, am 5. September 2018 im Sicherheitsrat klarstellte, haben die britische Polizei und die britischen Geheimdienste ausreichende harte forensische Beweise vorgelegt, um zwei russische Staatsangehörige, die als Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU identifiziert wurden, der Tat gegen die Skripals anzuklagen. Das Recherche-Portal Bellingcat hat später die Identitäten der beiden russischen Staatsangehörigen enthüllt. Darüber hinaus stellte die britische Untersuchung fest, dass Sergey und Yuliya Skripal mit einem spezifischen Novichok-Nervengift vergiftet wurden, das nicht von nichtstaatlichen Akteuren hergestellt worden sein kann. Dies wurde durch eine unabhängige OPCW [Organisation für das Verbot chemischer Waffen] Analyse bestätigt. Laut der Bewertung der britischen Geheimdienste, basierend auf Open-Source-Analysen und Geheimdienstinformationen, hat Russland im letzten Jahrzehnt kleine Mengen von Novichok-Agentien produziert und lagernd, lange nachdem es die Chemiewaffen-Konvention unterzeichnet hatte. Für ähnliche Fälle siehe hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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