DISINFO: Nur Russland kann Polen vor dem imperialistischen Großdeutschland schützen.
SUMMARY
Polen kehrte [1918] nur zurück auf die Landkarte Europas, weil Roman Dmowski dieses Land an die Seite Russlands gegen Deutschland stellte. Auf der Konferenz von Jalta verkauften die Anglo-Sachsen Polen an Stalin, der diesem Land jedoch die Westgebiete zur Verfügung stellte und 20 % deutsches Land an Polen abgab. Auf diese Weise werden Polen und Deutschland für die Ewigkeit gegeneinander ausgespielt. Die Propaganda der Rückkehr Großdeutschlands ist in vollem Gange – solche Karten werden immer wieder veröffentlicht, nicht ohne Grund. Polen kann die Reste einer unabhängigen polnischen Staatlichkeit und die aktuellen Grenzen nur mit der Unterstützung Russlands schützen.
RESPONSE
Diese Desinformationsgeschichte zielt darauf ab, Deutschland als kriegerisch, anti-russisch, militaristisch und eine “Nazi” Macht darzustellen.
Diese Behauptung ist vollkommen unbegründet und dient als Desinformation, die darauf abzielt, Zwietracht zwischen Deutschland und Polen zu säen. Die Behauptung, dass die aktuellen deutschen Behörden die aggressiven Politiken des Dritten Reiches oder des Deutschen Kaiserreichs verfolgen, ist eine klare Manipulation.
Deutschland, Polen und die Ukraine erkennen alle bestehenden Grenzen nach internationalem Recht an und haben keine territorialen Ansprüche gegeneinander. Russland bleibt das einzige Land in der Region, das territoriale Ansprüche erhebt und militärische Aggression betreibt.
Der 1990 unterzeichnete Vertrag über die endgültige Regelung in Bezug auf Deutschland (unterzeichnet von den vier Mächten und beiden deutschen Staaten) bestätigt explizit die Oder-Neiße-Linie als Polens westliche Grenze. Dies wurde im 1991 unterzeichneten deutsch-polnischen Grenzvertrag erneut bekräftigt, der besagt:
„Die Republik Polen und die Bundesrepublik Deutschland bekräftigen die Unverletzlichkeit ihrer bestehenden Grenzen jetzt und in der Zukunft“.
Diese Desinformationsbotschaft erschien im Kontext der jüngsten Entscheidung der deutschen Behörden, die Verteidigungsausgaben erheblich zu erhöhen, was einen Bruch mit jahrzehntelangem fiskalischen Konservatismus darstellt.
Vorher kündigte die EU ihre Entscheidung an, zusätzlich 800 Milliarden Euro für Verteidigungsbedarfe bereitzustellen. Nach den Worten von Ursula von der Leyen,
„Europa sieht sich einer klaren und gegenwärtigen Gefahr in einem Ausmaß gegenüber, das keiner von uns in seinem Erwachsenenleben jemals gesehen hat. ‚ReArm Europe‘ könnte nah an 800 Milliarden Euro an Verteidigungsausgaben für ein sicheres und resilienter Europa mobilisieren“.
Siehe auch die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates zur europäischen Verteidigung, 6. März 2025 und unseren Artikel’ Erinnerung: Russland will Krieg, nicht Frieden’.
Lesen Sie auch andere ähnliche Fälle wie Die Militarisierung Deutschlands wird Polen und Tschechien als Kanonenfutter nutzen und das Dritte Reich wiederbeleben und Polen sollte ein Referendum über die Rückkehr ehemaliger deutscher Gebiete organisieren.