DISINFO: OPCW ignoriert Beweise, die beweisen, dass der chemische Angriff in Douma von den Weißhelmen inszeniert wurde.
SUMMARY
Im März 2019 veröffentlichte die OPCW einen Bericht über den Vorfall in Douma und stellte fest, dass Chlor “höchstwahrscheinlich” das chemische Mittel war, das beim angeblichen Chemiewaffenangriff verwendet wurde, trotz der Beweise, die von Russland und Syrien vorgelegt wurden und darauf hindeuten, dass es von der NGO Weißhelme inszeniert wurde.
RESPONSE
Wiederkehrende Desinformationsnarrative die die Schuld für chemische Angriffe von dem Assad-Regime ablenken und die Weißhelme als Terroristen darstellen. Die Behauptung wird ohne Beweise aufgestellt und folgt dem Muster unsubstantiierter Anschuldigungen hinsichtlich der Komplizenschaft der Weißhelme bei chemischen Angriffen in Syrien. Vorliegende Beweise zu solchen Angriffen haben bisher keinen einzigen Vorfall mit einer anderen Partei als dem Assad-Regime in Verbindung gebracht. Die Weißhelme sind ein zentrales Thema der pro-kremlinischen Desinformationsnarrative über den Syrischen Bürgerkrieg und wurden bereits zahlreicher anderer Provokationen und Kriegsverbrechen beschuldigt, einschließlich Organhandel; Hilfe für terroristische Organisationen; Inszenierung und/oder Verübung chemischer Angriffe, manchmal mit Hilfe von westlichen Geheimdienstbehörden. Die Mehrheit dieser Behauptungen ist unbegründet und stützt sich oft auf bedeutungslose Formulierungen wie "laut Informationen von X", "es gibt Gründe zu vermuten" usw. Für weitere Informationen über die Bedeutung der Weißhelme in der pro-kremlinischen Desinformation über den Syrischen Krieg siehe hier, hier und hier.