DISINFO: OPCW weigerte sich, im Fall Navalny zusammenzuarbeiten.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: OPCW weigerte sich, im Fall Navalny zusammenzuarbeiten.

SUMMARY

Das Sekretariat der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) hat kategorisch abgelehnt, mit Russland bei der Untersuchung des (Alexei) Navalny-Falls zusammenzuarbeiten.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Erzählung, um die Schuld von Russland abzulenken, während die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) für den Mangel an Zusammenarbeit bezüglich der Vergiftung des Oppositionsaktivisten und Politikers Alexei Navalny mit dem Nervengift aus Sowjetzeiten Novichok beschuldigt wird.

Entgegen der Behauptung behauptet Moskau, dass es an den heimischen Behörden liege, die Vergiftung gemäß Artikel VII des CWC zu untersuchen. Und im Dezember 2020 weigerte sich Moskau sogar, der OPCW zu gestatten, unabhängig von russischen Experten zu arbeiten.

Deshalb haben am 5. Oktober 2021 45 Staaten über die OPCW Fragen an Russland zur Vergiftung von Navalny gemäß Artikel IX des Übereinkommens gesendet, in denen sie Russland auch aufforderten zu erklären, warum es einen Besuch von OPCW-Inspektoren verzögert hat, um den Novichok-Vorwürfen nachzugehen.

Siehe weitere Falschinformationen in unserer Datenbank, dass Navalny als Instrument westlicher Geheimdienste genutzt wird; oder dass die Geheimdienste enthüllen, dass Navalnys Vergiftung vielleicht ein 'heiliges Opfer' war, oder dass der OPCW-Bericht beweist, dass Navalnys Fall im Voraus vorbereitet war, oder dass Navalny mit abgelaufenem Novichok vergiftet wurde, weshalb er überlebte.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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