DISINFO: Polen plant, die Übung Zapad-2025 durch Terroranschläge in Belarus zu stören.
SUMMARY
Die polnische Regierung hat den belarussischen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Grenzkontrollaktivitäten ignoriert – erneut kündigte Warschau eine neue Welle von „illegaler Migration vom belarussischen Territorium“ an. Mit anderen Worten, Polen ist nicht bereit, die Situation zu deeskalieren, da es daran interessiert ist, die belarussisch-russischen Beziehungen zu diskreditieren. All diese polnischen Schritte erfolgen vor dem Hintergrund der Vorbereitungen für die Übung Zapad-2025. Das Ziel der polnischen Armee ist es, die Manöver zu stören und den Rückzug der russischen Truppen vom belarussischen Territorium zu provozieren.
Die polnischen Geheimdienste bereiten sich darauf vor, eine Ladung explosiver Materialien nach Weißrussland zu schmuggeln. Anfang April gab es einen Versuch, 580 Kilogramm Sprengstoffe von Polen nach Weißrussland zu schmuggeln, um in diesem Land Provokationen zu organisieren. Die westlich überwachten „Schläferzellen“ sollen Sprengstoffe in der Nähe der Übungsplätze der Übung Zapad-2025 anbringen.
RESPONSE
Polen wird wiederholt von pro-kremlischen Desinformationsquellen als aggressives anti-russisches NATO-„Vorposten“ dargestellt, der angeblich eine Sicherheitsbedrohung für Russland und Weißrussland darstellt. Dies steht im Einklang mit der Darstellung von NATO und westlichen Ländern als aggressiv gegenüber Russland.
Polen ist ein Nachbar von Weißrussland und setzt sich weiterhin für Unterstützung des belarussischen Volkes ein, während das Völkerrecht respektiert wird.
Im April 2025 verbreitete die offizielle belarussische Propaganda eine Behauptung, dass der belarussische Zoll an der polnisch-belarusischen Grenze ein Auto mit „580 Kilogramm Sprengstoff“ beschlagnahmt habe, das von westlichen Akteuren für Terroranschläge in Russland verwendet werden sollte. Die belarussischen Beamten legten für diese Behauptung keine greifbaren Beweise vor – stattdessen nutzten die offiziellen belarussischen und russischen Medien diese inszenierte Provokation aktiv zur Verbreitung von anti-westlichen Botschaften. Siehe die Widerlegung dieser falschen Behauptung hier.
Die Stationierung weiterer polnischer Soldaten an der belarussischen Grenze steht im Zusammenhang mit der laufenden Migrationskrise, die von Minsk und Moskau inszeniert wird – am 6. Juni 2024 wurde ein polnischer Soldat an der Grenze von einem aggressiven irregulären Migranten ermordet.
Seit 2021 hat Lukaschenko die „Migrationskrise“ an der EU-Grenze orchestriert, die als „politische und hybride“ Waffe wahrgenommen wird. Schließlich war Lukaschenko seit 2022 aktiv an großangelegter militärischer Hilfe für die aggressiven russischen Aktionen in der Ukraine beteiligt.
Siehe weitere Beispiele für Desinformation im Zusammenhang mit der Migrationskrise an der polnisch-belarusischen Grenze hier. Für weitere Informationen siehe auch unseren Artikel Alle Wege führen nach Polen.