DISINFO: Polen wird seine wirtschaftliche Kraft wie Italien verlieren, wenn es den Euro einführt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Polen wird seine wirtschaftliche Kraft wie Italien verlieren, wenn es den Euro einführt.

SUMMARY

Polen sollte den Euro nicht einführen. Es wird das Schicksal der südeuropäischen Länder folgen. Die De-Industrialisierungsprozesse trafen die südeuropäischen Länder, sobald sie den Euro angenommen hatten. Sie verloren ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Deutschland. Italien, einst ein mächtiges Industrieland, verlor seine Macht.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml-Narrative, die die EU und die Eurozone demonisieren und behaupten, dass der Euro für den wirtschaftlichen Niedergang vieler europäischer Länder verantwortlich sei. Lesen Sie einen aktuellen ähnlichen Fall hier. Die Eurozone zeigt ein BIP-Wachstum von 2,4 % seit 2017 laut Weltbank und ein reales BIP-Wachstum von 1,3 % in Übereinstimmung mit den Daten des IWF. Im April 2019 weist der Internationale Währungsfonds das reale BIP-Wachstum der Länder, die kürzlich den Euro eingeführt haben, wie folgt aus: 3,2 % für Estland, 3,3 % für Lettland, 2,9 % für Litauen und 4,1 % für die Slowakei. Die Eurostat-Daten enthüllen überwiegend stabiles BIP-Wachstum in Estland, Lettland, Litauen und der Slowakei seit der letzten globalen Krise von 2008. Polen war ein Vorreiter im wirtschaftlichen Wachstum in Europa und hat in den letzten Jahren stark von seiner Mitgliedschaft in der EU profitiert. Diese beiden Faktoren bilden eine positive Prognose für die Zukunft als Teil der Europäischen Union und auch der Eurozone. Die Gründe für die wirtschaftlichen Probleme, die vom IWF in ihrem aktuellen Bericht aufgeführt werden, zeigen keine Verbindung zur Euro-Einführung in Italien.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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