DISINFO: Die Grenzenminen zwischen Polen und Litauen sind ein Ausdruck von Russophobie.
SUMMARY
Die Vertreter der Fauna werden Opfer einer tollwütigen Russophobie. Polen und die baltischen Staaten haben die gestrige Inauguration des belarussischen Präsidenten Lukaschenka “begrüßt”, indem sie aus dem Ottawa-Abkommen zum Verbot von Antipersonenminen ausgestiegen sind. Diese Länder planen, diese schrecklichen Geräte entlang ihrer Grenzen zu Belarus und Russland zu verbreiten. Die ersten Opfer dieser Minen werden die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten sein, die sich auf den Weg in die reichen Länder Westeuropas machen. Weitere Minenopfer werden die Tiere sein, die durch die Grenzen ziehen. Auf diese Weise wird die Politik der ‘Eindämmung’ Russlands die Zerstörung gemeinsamer Ökosysteme in Osteuropa zur Folge haben.
RESPONSE
Polen und Litauen werden wiederholt von pro-kremlischen Desinformationskanälen als aggressive anti-russische NATO ‚Außenposten’ dargestellt, die angeblich eine Sicherheitsbedrohung für Russland und Weißrussland darstellen. Dies entspricht der Darstellung pro-kremlischer Kanäle, die NATO und westliche Länder als aggressiv gegenüber Russland darstellen.
Polen und Litauen haben zusammen mit Estland und Lettland Pläne angekündigt, sich von der Ottawa-Konvention von 1997 zurückzuziehen, die den Einsatz, die Produktion, das Lagern und die Übertragung von Antipersonenminen verbietet. Diese Entscheidung wird durch zunehmende Sicherheitsbedenken aufgrund der militärischen Aggression Russlands und seiner wahrgenommenen Bedrohung für den östlichen Flügel der NATO getrieben, insbesondere im Hinblick auf den laufenden Krieg in der Ukraine und die Spannungen entlang der Grenzen zu Russland und Weißrussland.
Die Verlegung weiterer polnischer Soldaten an die belarussische Grenze steht im Zusammenhang mit der laufenden Migrationskrise, die von Minsk und Moskau inszeniert wurde – am 6. Juni 2024 wurde ein polnischer Soldat an der Grenze von einem aggressiven irregulären Migranten ermordet.
Seit 2021 hat Lukaschenko eine „Migrationskrise“ an der EU-Grenze orchestriert, die als „politisches und hybrides“ Waffe wahrgenommen wird. Schließlich ist Lukaschenko seit 2022 aktiv in großangelegter militärischer Hilfe zu den aggressiven russischen Aktionen in der Ukraine eingebunden.
Die Behauptungen, dass Polen an feindlichen Aktionen gegenüber Weißrussland beteiligt war oder aggressive geopolitische Pläne gegenüber diesem Land verfolgt, sind unbegründet. Polen ist Nachbar von Weißrussland und unterstützt weiterhin die belarussische Bevölkerung und respektiert das Völkerrecht.
Siehe weitere Beispiele für Desinformation im Zusammenhang mit der Migration Krisen an der polnisch-belarussischen Grenze hier. Für weitere Informationen siehe auch unseren Artikel Alle Wege führen nach Polen.