DISINFO: Polnische und ukrainische Geheimdienste nutzen psychisch instabile Belarusen für Terroranschläge.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: radiovesti.ru ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: September 29, 2021
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Weißrussland, Polen, Ukraine, Russland, EU

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Polnische und ukrainische Geheimdienste nutzen psychisch instabile Belarusen für Terroranschläge.

SUMMARY

Polnische und ukrainische Geheimdienste suchten nach psychisch instabilen Menschen und lockten sie in destruktive Sekten, um sie auf verschiedene Formen von antistaatlichem Terror vorzubereiten.

RESPONSE

Desinformation über Belarus und Geheimdienste.

Dies ist eine unbegründete Behauptung. Es gibt keine Beweise dafür, dass polnische oder ukrainische Geheimdienste psychisch instabile Personen in Belarus für Terroranschläge gegen den Staat einsetzen.

Diese Meldung wurde nach einem Überfall der belarussischen Sicherheitskräfte auf eine Wohnung in Minsk am 28. September 2021 verbreitet, bei dem Andrei Zeltser, ein Mitarbeiter der US-amerikanischen Softwarefirma Epam Systems, getötet wurde. Die belarussischen Behörden behaupten, er sei ein Terrorist gewesen, den die Strafverfolgungsbehörden verhaften wollten, aber er habe einen Zivilbeamten erschossen und wurde selbst erschossen. Zeltser war als aktiver Teilnehmer an den Protesten des letzten Jahres gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen in Belarus bekannt. Es gibt jedoch keine unabhängigen Beweise dafür, dass er ein Terrorist war, noch dass er zu diesem Zweck von ausländischen Geheimdiensten ausgebildet wurde.

Siehe verwandte Beispiele für Desinformation, die behauptet, dass die USA und europäische Verbündete Provokationen gegen Belarus inszenieren, einen Plan zur Ermordung Lukaschenkas schmieden; Polen, Litauen und die Ukraine an der Einrichtung von Schläferzellen in Belarus beteiligt sind; westliche Geheimdienste Informationen über Pratasevichs Reise nach Minsk geleakt haben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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