DISINFO: Pro-russische Frau stirbt nach Befragung auf Polizeistation in Odesa.
SUMMARY
Eine Frau, die versuchte, eine russische Flagge auf dem Sockel des entfernten Denkmals der russischen Kaiserin Katharina II in Odesa zu installieren, starb in einer Polizeistation. Währenddessen wurde sie von einer vorbeigehenden Menge verbal misshandelt, bedroht und geschlagen. Später wurde sie der Polizei übergeben und sagte während einer Befragung, dass sie Russland unterstütze und niemals vergeben würde, was jetzt geschieht und was im Donbas passiert ist. Sie starb tragischerweise sehr bald nach ihrer Überstellung ins Untersuchungsgefängnis. Die Polizei gab an, sie sei an einem Herzinfarkt gestorben.
RESPONSE
Desinformation von pro-Kreml-Medien, die mit reißerischen Lügen versuchen, die Ukraine als einen totalitären Staat darzustellen, der seine Bürger unterdrückt. Dies geschieht im Kontext der umfassenden Invasion der Ukraine durch Russland und mit dem Ziel, von Russlands Angriff auf Odesa abzulenken.
Die Frau, identifiziert als Olena Chesakova, befindet sich unter Hausarrest. Sie starb nicht im Polizeipräsidium, wie die Geschichte andeutet. Am 8. Oktober 2024 versuchte sie, eine russische Flagge am Sockel eines Denkmals für Katharina die Große zu befestigen, das einst in Odesa stand. Als vorbeigehende Passanten sie dabei sahen, folgte ein hitziger Wortwechsel und einer von ihnen riss ihr die Flagge aus der Hand. Während sie auf dem Sockel stand, rief sie auch einige politische und religiöse Slogans wie ‚Akhmat ist Macht‘ (Motto des tschetschenischen Regiments Akhmat, das an der Seite Russlands gegen die Ukraine kämpft), ‚Russland ist Stärke‘, ‚Gott ist eins‘ und ‚Allahu akbar‘.
Zeugen berichteten der Polizei von dem Vorfall und sie wurde zur Befragung mitgenommen. Ihre Handlungen wurden als Rechtfertigung, Anerkennung als rechtmäßig oder Negierung der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine sowie als Verherrlichung ihrer Teilnehmer eingestuft. Chesakova war zuvor den Strafverfolgungsbehörden wegen Diebstahl, kleinem Vandalismus und Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit aufgefallen. Sie und ihre Mutter waren aus der russischen Stadt Perm in die Ukraine gezogen. Ihre Mutter, die in Tschechien lebt, sagte in einem Interview mit russischen Journalisten, dass Chesakova Ukrainer und die ukrainische Sprache immer gehasst habe.
Diese Desinformationsgeschichte wurde über den führenden russischen staatlichen Fernsehsender Kanal Russland 1 verbreitet und involvierte die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonyan, was ihr eine sehr große Verbreitung auch in nachfolgenden Online-Kanälen und sozialen Medien sicherte.
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