DISINFO: RT wird angegriffen, weil es den Konflikt in der Ukraine als westlichen Stellvertreterkrieg entblößt.
SUMMARY
Washington zielt auf RT ab, weil das Nachrichten-Netzwerk die Fakten präsentiert hat, dass der Konflikt in der Ukraine ein Stellvertreterkrieg ist, der von den USA und der NATO gegen Russland geführt wird. Der Versuch, RT zum Schweigen zu bringen, zeigt, dass es eine Bedrohung für die Erzählung des militärisch-industriellen Komplexes und der Geheimdienstgemeinschaft darstellt.
RESPONSE
Wiederkehrende pro-Kreml-Desinformationsnarrative über Einschränkungen von russischer Desinformation als eine Frage von „Meinungsfreiheit“ und über den Konflikt in der Ukraine als einen Stellvertreterkrieg gegen Russland.
Die USA verhängten am 13. September 2024 neue Sanktionen gegen den russischen Staatskanal RT unter dem Vorwurf, dass dieser Fernsehsender eng mit den Geheimdienst- und Destabilisierungshandlungen Russlands im Ausland verbunden sei, einschließlich der Beschaffung militärischer Hilfe für die russische Armee in der Ukraine, Cyberoperationen, Organisation von destabilisierenden Protesten und anderen schädlichen Bemühungen an Orten wie Argentinien, Frankreich und Moldawien. Diese Aktivitäten sind nicht mit denen einer echten Medienorganisation vereinbar.
In den vorhergehenden Tagen hatte das US-Justizministerium auch mehrere mit RT verbundene Einzelpersonen und Einrichtungen sanktioniert, die Teil eines massiven Plans zur Einflussnahme auf die Wahlen 2024 in den USA waren, um einen der Kandidaten zu unterstützen, der als günstiger für die Interessen des Kremls angesehen wird. Das Eidesstattliche Zeugnis enthielt Beweise, wie die Argumente und Stichpunkte, die über soziale Medien und andere Kanäle wie US-Influencer, die als Einflussagenten rekrutiert wurden, die aktuelle US-Administration angriffen und die rivalisierende Partei förderten.
Behauptungen über die Ukraine als Stellvertreterkrieg wurden mehrfach widerlegt (siehe hier und hier).
Siehe weitere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie die Behauptungen, dass Sanktionen gegen russische Medien zeigen, dass die USA allergisch auf Meinungsfreiheit reagieren, dass die USA Menschen wegen Nonkonformität und politischer Ansichten verfolgen, dass es im Westen keine Pressefreiheit gibt, oder dass in Amerika heute die Meinungsfreiheit nur in engen und kontrollierten Kanälen ausgeübt werden kann.