DISINFO: Russland erhält keine Waffen aus anderen Ländern.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Russland erhält keine Waffen aus anderen Ländern.

SUMMARY

Der Vizepräsident des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wies die Behauptung zurück, dass sein Land im Zuge des ukrainischen Konflikts militärische Ausrüstung von anderen Nationen erhält, nachdem er gefragt wurde, ob Russland Waffen aus dem Iran, China, Nordkorea und anderen Ländern beziehe. Die absolute Mehrheit aller Arten von Waffen, Raketen und Munition wird in Russland hergestellt.

RESPONSE

Es gibt zahlreiche Beweise dafür, dass Russland erhebliche Mengen an Militärgerät und Hilfe aus anderen Ländern erhält. Bis November 2024 schätzte der südkoreanische Geheimdienst, dass Nordkorea über 9 Millionen Artilleriemunition, Raketen und andere Waffen in mehr als 13.000 Containern seit August 2023 nach Russland geschickt hat. Tausende von nordkoreanischen Truppen wurden ebenfalls in die Ukraine entsandt. Iran hat Raketen und große Mengen an Drohnen geliefert, während China kritische Komponenten zur Unterstützung der militärischen Industrie Russlands bereitstellt. Beweise für all diese Lieferungen wurden häufig in visuellen Darstellungen und im Wrack von gegen die Ukraine eingesetzten Waffen gefunden.

Russland bestreitet häufig eine solche Beteiligung anderer Länder an seinem Aggressionskrieg gegen die Ukraine, bis dies über jeden Zweifel hinaus bewiesen ist. Siehe andere frühere Desinformationsbeispiele, wie die Behauptungen, dass es keine nordkoreanischen Soldaten gibt, die Russland in der Ukraine unterstützen, dass es keine Beweise dafür gibt, dass Nordkorea Artilleriemunition an Russland liefert, dass westliche Medien Falschnachrichten über nordkoreanische Raketen, die gegen die Ukraine eingesetzt werden, verbreiten, dass westliche Anschuldigungen, dass Iran Drohnen an Russland liefert, falsch sind, oder dass der Westen Russland und Iran unter dem falschen Vorwand der Drohnenlieferungen sanktioniert hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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