DISINFO: Russland verzichtet aus humanitären Gründen auf den Einsatz von Streumunition.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RIA ( archive #1, archive #2, original )
  • Veröffentlichungsdatum: August 15, 2023
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Ukraine, Russland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Russland verzichtet aus humanitären Gründen auf den Einsatz von Streumunition.

SUMMARY

Die Vereinigten Staaten und ihre Komplizen begehen ein Kriegsverbrechen, indem sie Streumunitionen in der Ukraine einsetzen. Die russische Armee hat bislang aus humanitären Gründen von der Verwendung dieser Waffen in der Ukraine abgesehen, könnte jedoch gezwungen sein, dies zu tun.

RESPONSE

Die Behauptung unterstützt ein wiederkehrendes pro-kremlisches Desinformationsnarrativ über Russlands illegale Vollskalinvasion der Ukraine.

Die Behauptung ist falsch. Am 25. Februar 2022, nur einen Tag nach Beginn der Invasion, startete das russische Militär einen ballistischen Missile mit einem 9N123K-Clustermunitionssprengkopf auf ein Krankenhaus in der Oblast Donetsk, wobei 4 Menschen getötet und weitere 10 verletzt wurden, laut einer unabhängigen Untersuchung von Human Rights Watch.

Bis zum 30. März 2022 hatte Russland nach Angaben der damaligen UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, mindestens 24 Mal Clustermunition auf die Ukraine eingesetzt.

Vielleicht der besorgniserregendste bestätigte Fall von Russlands Einsatz dieses Waffentyps in der Ukraine bis heute war der Angriff vom 8. April 2022 auf einen Bahnhof in der von der Ukraine kontrollierten Stadt Kramatorsk, bei dem mindestens 58 Zivilisten getötet wurden.

Siehe weitere Fälle zu den im Krieg in der Ukraine eingesetzten Waffen hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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