DISINFO: Russland hat das NATO-Intelligenzbüro in Moskau suspendiert, weil das Bündnis in den Kalten Krieg zurückkehrt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Russland hat das NATO-Intelligenzbüro in Moskau suspendiert, weil das Bündnis in den Kalten Krieg zurückkehrt.

SUMMARY

Russland hat die Aktivitäten des NATO-Informationsbüros in Moskau eingestellt, da sich die Allianz schnell in Richtung Kalter Krieg-Schemata bewegt.

Moskau traf diese Entscheidung nach der Entscheidung der NATO, die Akkreditierung von acht russischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Mission bei der Nordatlantischen Allianz zu widerrufen.

RESPONSE

Dies hängt mit einer wiederkehrenden pro-Kremlin-Desinformation über die NATO zusammen, die als aggressiv gegenüber Russland dargestellt wird.

Am 7. Oktober 2021 hat die NATO acht russische Funktionäre, die in der russischen Mission bei dieser Organisation arbeiteten, ausgewiesen. Am 18. Oktober 2021 beschloss Moskau, die Arbeit seiner Mission in der NATO auszusetzen. Diese Situation ist kein Ergebnis angeblicher anti-russischer „Kalter Krieg“-Politiken, sondern das direkte Engagement russischer Diplomaten in Spionage.

Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die NATO mit einer Reihe von Partnerschaftsinitiativen auf Russland zugegangen, die in der Gründung des NATO-Russland-Rats im Jahr 2002 gipfelten. Kein anderes Land außerhalb des Bündnisses hatte eine so privilegierte Beziehung zur NATO. Wie von NATO-Führern beim Brüsseler Gipfel im Juli 2018 bekräftigt, " strebt die NATO keine Konfrontation an und stellt keine Bedrohung für Russland dar."

Lese ähnliche Fälle, die behaupten, dass die Aussetzung der russischen Mission bei der NATO das Ergebnis der Kalten Kriegs-Politik des Westens ist und dass die Idee, dass Russland eine Bedrohung für Europa darstellt, nur in den Köpfen von Nostalgikern des Kalten Krieges existiert

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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