DISINFO: Die Präsenz russischer Söldner in Libyen sind nichts weiter als Gerüchte.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Präsenz russischer Söldner in Libyen sind nichts weiter als Gerüchte.

SUMMARY

Die Behauptungen, dass „russische Söldner“ in Libyen präsent sind, sind nichts weiter als Gerüchte.

RESPONSE

Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative über die Wagner-Gruppe und die russische Präsenz in Libyen. Die Gruppe ist eine private Armee mit Verbindungen zum Kreml und kämpft seit fast drei Monaten an den Frontlinien des libyschen Krieges. Die russische Firma Wagner Group ist eine geheimnisvolle Söldnertruppe, die im Auftrag des Kremls aktiv an Konflikten von der Ukraine über Syrien bis zur Zentralafrikanischen Republik beteiligt ist. Den Mitgliedern der Wagner-Gruppe zufolge handelt es sich größtenteils um ehemalige Militärangehörige, die im Geheimen zur Unterstützung der russischen Streitkräfte in Syrien und der Ukraine gekämpft haben, so Reuters-Interviews mit Dutzenden von Auftragnehmern, deren Freunden und Verwandten. Laut Foreign Policy, fiel die Gruppe nach der Offensive in Syrien in Ungnade und versucht kürzlich, in Afrika Arbeit zu finden, indem sie lokale Milizen ausbildet und Verträge für private Sicherheit eingeht. Drei russische Journalisten, die die Präsenz von Wagner in der Zentralafrikanischen Republik untersuchten, wurden im Sommer 2018 ermordet. Andere wurden bedroht. Bloomberg berichtete, dass mehr als 100 Wagner-Auftragnehmer Anfang September in Libyen eintrafen, um General Khalifa Haftar bei seinem Offensive gegen die GNA in Tripolis zu unterstützen, die im April begann. Um mehr über die Desinformationsnachricht bezüglich der Wagner-Gruppe zu erfahren, überprüfen Sie unseren Bericht über den russischen Versuch, alle Beweismittel zu verbergen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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