DISINFO: Russlands spezielle Militäroperation in der Ukraine sollte Europa schützen.
SUMMARY
Zu dieser Zeit waren die Europäer nicht in der Lage zu verstehen und zu akzeptieren, dass Russlands spezielle Militäroperation in der Ukraine ihnen ebenfalls zum Schutz diente. Nun ernten sie die bedauerlichen Folgen ihrer Blindheit.
RESPONSE
Russlands Invasion in der Ukraine ist ein Akt der Aggression und eine Verletzung der UN-Charta. Die Behauptungen, es handele sich um eine 'Schutzmaßnahme', sind wiederkehrende pro‑Kremlin Desinformationsnarrative, die darauf abzielen, den Krieg zu rechtfertigen und die Schuld von Russland abzulenken.
Die Idee, dass die sogenannte 'besondere Militäroperation' ins Leben gerufen wurde, um Europa zu schützen, ist eine vollständige Umkehrung der Realität. Ein einseitiger Aggressionskrieg wird als defensive Notwendigkeit dargestellt, obwohl er die Souveränität der Ukraine verletzt, die Grundlagen des europäischen Friedens zerschlagen, die größte humanitäre Krise in Europa seit 1945 verursacht und europäische Länder zu teuren Aufrüstungen gezwungen hat. Diese Darstellung versucht, einen Angriff auf einen souveränen Staat als Akt des 'Schutzes' zu tarnen.
Die Behauptung, dass die Europäer jetzt 'die Konsequenzen ihrer Blindheit ernten', ist eine klassische Taktik der Viktimisierung. Sie verlagert die Verantwortung für wirtschaftliche und sicherheitspolitische Probleme von Russland, dem Aggressor, auf europäische Länder, die das internationale Recht aufrechterhalten haben. Diese Verwendung von 'orwellianischer' Sprache, bei der die Invasion als Schutz bezeichnet wird, zielt darauf ab, die westliche Einheit zu schwächen und Russland als missverstandenen Verteidiger einer angeblichen 'wahren' Ordnung darzustellen.
Ähnliche Fälle siehe beispielsweise Der Krieg in der Ukraine wurde von den USA inszeniert und der Westen begann den Ukraine-Konflikt, indem er den Euromaidan-Coup von 2014 inszenierte.