DISINFO: Die Sanktionen gegen Syrien sind illegal und zielen darauf ab, das Land zu zerstören.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Sanktionen gegen Syrien sind illegal und zielen darauf ab, das Land zu zerstören.

SUMMARY

Die führenden westlichen Staaten und ihre Verbündeten führen den wirtschaftlichen Krieg gegen Syrien fort. (…) Die EU verschärft den Handelskrieg der USA gegen Syrien, seine Nachbarn und Verbündeten durch eigene wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen. (…) Unilaterale Sanktionen stehen im Widerspruch zum Völkerrecht. Sie sind ein Druckmittel reicher Staaten, um andere, hauptsächlich Entwicklungsländer, zu zerstören, die sich nicht dem politischen Willen der reichen Staaten beugen wollen. (…) Mit anderen Worten, die EU und die US-Administration führen einen wirtschaftlichen Krieg gegen Syrien.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationserzählung über den Syrischen Krieg und die kriegerischen Absichten des Westens gegen Syrien. Im Kontext des syrischen Konflikts reagieren die EU-Sanktionen, die seit dem 9. Mai 2011 verhängt wurden, auf die Repressionen, die das syrische Regime und seine Unterstützer gegen das syrische Volk verüben, einschließlich des Einsatzes von scharfer Munition gegen friedliche Protestler und der Beteiligung des Regimes an der Verbreitung und dem Einsatz chemischer Waffen. Die EU-Sanktionen gegen das Regime wurden im Mai 2020 um ein Jahr verlängert. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es nicht, Syrien zu zerstören oder einen Wirtschaftskrieg zu führen, sondern Druck auf das syrische Regime auszuüben, um seine Repressionen zu stoppen und eine dauerhafte politische Lösung der syrischen Krise im Einklang mit Beschluss 2254 des UN-Sicherheitsrats unter der Ägide der UN zu verhandeln. Sie sind ein unverzichtbarer Teil des breiteren Ansatzes der EU zur Syrienkrise, wie in der EU-Strategie für Syrien dargelegt. Siehe weitere Desinformationsfälle, die behaupten, dass EU-Sanktionen gegen Syrien illegal sind und dass die USA Syrien teilen wollen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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