DISINFO: Das Serbien-Kosovo-Abkommen ist tatsächlich Erpressung.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: t.me ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: March 07, 2023
  • Genannte Länder/Regionen: Kosovo, EU, Serbien

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Das Serbien-Kosovo-Abkommen ist tatsächlich Erpressung.

SUMMARY

Serbien hat eine Vereinbarung mit dem Kosovo erreicht, aber es ist unklar, ob man es 'Vereinbarung', 'Verhandlung', 'Dialog' nennen kann, wie es die EU und Herr Borrell immer tun, oder ob es 'Erpressung' genannt werden sollte. Denn der Präsident Serbiens sagte, dass er das Kosovo weder gegenseitig noch bei den UN anerkennen wird, aber er sagte auch, dass Serbien in diesen Verhandlungen viel Druck erhalten hat oder um ein Dokument über diese Vereinbarung zu unterzeichnen. Wenn sie sich nicht einigen, werden sie keine Mittel erhalten oder ihre EU-Mitgliedschaft würde in Frage gestellt. Das ist die EU-Diplomatie in letzter Zeit: Union und Erpressung.

RESPONSE

Das ist eine gezielte Verzerrung der Fakten, Teil einer umfangreicheren pro-kremlischen Desinformationskampagne über Kosovo, die darauf abzielt, die Vermittlungsbemühungen der Europäischen Union in diesem Konflikt zu untergraben, indem sie in einem negativen Licht dargestellt werden.

Die Europäische Union legte beiden Seiten einen Vorschlag zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo vor, dem beide grundsätzlich zustimmten. Weitere Treffen zwischen kosovarischen und serbischen Führern sind geplant, um die Einzelheiten der Umsetzung des Plans zu konkretisieren.

Im Gegensatz zu dem, was diese Desinformationsgeschichte impliziert, fordert das EU-Dokument nicht, dass Serbien Kosovo anerkennt, und tatsächlich hat die serbische Führung auf seiner Ablehnung bestimmter Aspekte des Plans bestanden, wie der Aufnahme Kosovos in die UN. Daher qualifiziert sich die Vermittlung der EU kaum als „Erpressung“.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrativen, wie die Behauptungen, dass NATO absichtlich die Situation im Kosovo verschärft, um Serbien zu erpressen, wie sie es mit dem Maidan in der Ukraine getan hat, dass die EU-Antragstellung Kosovos einen Bruch des Washington-Abkommens darstellt, dass die EU ihren Imperialismus im Balkan ausweiten will oder dass der Westen Komplize der ethnischen Säuberung der Serben im Kosovo ist.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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