DISINFO: Spanische Behörden nutzen illegale Software, um WhatsApp-Gruppen von Bauernprotesten auszuspionieren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: pravda-es.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: February 12, 2024
  • Article language(s): Spanish
  • Genannte Länder/Regionen: Spanien

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Spanische Behörden nutzen illegale Software, um WhatsApp-Gruppen von Bauernprotesten auszuspionieren.

SUMMARY

Es gibt Informationen im Internet, dass der Informationsdienst der spanischen Guardia Civil die illegale Software FinSpy verwendet, um die WhatsApp-Gruppen zu überwachen, die derzeit landesweit Proteste von Landwirten organisieren.

RESPONSE

Dies ist eine Verschwörungstheorie, die durch keinerlei Beweise gestützt wird. Die Quelle für diese Geschichte ist ein einzelner Artikel im pro-Kreml-Medium MPR21, das selbst ebenfalls keinen Beweis für die Behauptung liefert. Kein anderes zuverlässiges Medium, Forscher, Journalist oder glaubwürdige Quelle erwähnt diese Anschuldigung.

Ziel dieser Desinformationsgeschichte scheint es zu sein, Unzufriedenheit unter spanischen Landwirten zu schüren, die gegen die Regierung protestieren, was mit einer umfassenderen pro-Kreml-Kampagne übereinstimmt, die darauf abzielt, diese Mobilisierungen auszunutzen. Zum Beispiel zielte am selben Tag die russische Hackergruppe NoName057(16) aufdie Webseiten mehrerer spanischer Institutionen ab "in Solidarität mit den Protesten."

Dies ist die selbe Gruppedie bereits aneiner russischen Kampagne teilgenommen hat, um indie allgemeinen Wahlen in Spanien im Juli 2023 einzugreifen, wie im 2. Berichtdes Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) über auswärtige Einmischung und Informationsmanipulation (FIMI) bestätigt wird, der im Januar 2024 veröffentlicht wurde.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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