DISINFO: Die Einführung des Euro hat der italienischen Wirtschaft erheblich geschadet.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Einführung des Euro hat der italienischen Wirtschaft erheblich geschadet.

SUMMARY

Die wirtschaftlichen Probleme in Europa sind allmählich immer deutlicher zu erkennen. 20 Jahre nach der Einführung des Euro haben nicht alle europäischen Länder von der gemeinsamen Währung profitiert, und Italien ist am negativsten betroffen. Vor der Einführung des Euro hatte Italien nicht 5 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze, es wurden keine Unternehmen geschlossen und die jungen Menschen mussten nicht ins Ausland ziehen. Die Verantwortung dafür liegt bei der Europäischen Union.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin-Narrative, die die EU, die Eurozone demonisieren und behaupten, dass der Euro für den wirtschaftlichen Niedergang vieler europäischer Länder verantwortlich ist. Lesen Sie einen ähnlichen aktuellen Fall hier. Die Eurozone zeigt ein BIP-Wachstum von 2,4% seit 2017 laut Weltbank und ein reales BIP-Wachstum von 1,3% in Übereinstimmung mit den Daten des IWF. Italien hingegen hat eines der niedrigsten realen BIP-Wachstums von 0,1%, wobei die Armut 2017 am stärksten betroffen war seit der Weltwirtschaftskrise von 2007-2008. Die Weltbank bestätigt, dass Italien seit 1999, als der Euro eingeführt wurde, bis 2008, als die Weltwirtschaftskrise ausbrach, ein stabiles BIP-Wachstum aufwies und das Wirtschaftswachstum instabil wurde. Die von dem IWF in ihrem aktuellen Bericht genannten Gründe für die wirtschaftlichen Probleme zeigen keinen Zusammenhang mit der Euroeinführung in Italien.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

    %s

      TEILEN SIE UNS IHRE MEINUNG MIT

      Informationen zum Datenschutz *

        Subscribe to the Disinfo Review

        Your weekly update on pro-Kremlin disinformation

        Data Protection Information *

        The Disinformation Review is sent through Mailchimp.com. See Mailchimp’s privacy policy and find out more on how EEAS protects your personal data.

        🎵 Playlist