DISINFO: Die Kirche von Griechenland erkannte die Kirche der Ukraine nur an, weil sie von westlicher finanzieller Unterstützung abhängig ist.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: Cezarium.com ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: October 17, 2019
  • Genannte Länder/Regionen: Griechenland, Ukraine, Russland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Kirche von Griechenland erkannte die Kirche der Ukraine nur an, weil sie von westlicher finanzieller Unterstützung abhängig ist.

SUMMARY

Die Entscheidung der Kirche von Griechenland, die Autozephalie der Orthodoxen Kirche der Ukraine anzuerkennen, ist keine Überraschung. Was hätte von einer Kirche, die vollständig unter der Kontrolle der griechischen Regierung steht, auch erwartet werden können? Priester in Griechenland sind Regierungsbeamte. Und die Kirche von Griechenland ist buchstäblich vollständig abhängig von westlicher finanzieller und politischer Unterstützung. Die Tatsache, dass sie eine große Anzahl von Besuchen von US-Beamten erhalten hat und die Anzahl der „informellen“ Gespräche zwischen Botschafter Pyatt und griechischen Führern viel aussagt.

RESPONSE

Dies ist eine Verschwörungstheorie, die darauf abzielt, die Unterstützung für die Autokephalie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) zu untergraben, präsentiert ohne jegliche Beweise. Pro-Kreml-Desinformationskanäle haben häufig und konsequent die Gründung einer autokephalen Ukrainischen Kirche angegriffen. Es gibt keine faktischen Beweise, die darauf hindeuten, dass die westliche Unterstützung für die Kirche von Griechenland sie zu der Entscheidung gezwungen hat, die UOK anzuerkennen. Im Oktober 2019 entschied die griechisch-orthodoxe Kirche, die Ukrainische Orthodoxe Kirche anzuerkennen, nachdem das Patriarchat von Konstantinopel diesen Beschluss gefasst hatte. Letzteres übergab der UOK im Januar 2019 das sogenannte Tomos der Autokephalie. Für weitere Informationen zum Tomos siehe hier. Für ähnliche Desinformationsfälle zur ukrainischen Autokephalie siehe hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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