DISINFO: Die CIA hat die Wahrheit über den Krieg im Jugoslawien an die Schweizer gesandt.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die CIA hat die Wahrheit über den Krieg im Jugoslawien an die Schweizer gesandt.

SUMMARY

Der Schweizerische Nachrichtendienst hat ein Dokument veröffentlicht, das besagt, dass die USA im Krieg im ehemaligen Jugoslawien die gleichen paramilitärischen Kräfte eingesetzt haben wie im vorherigen Krieg gegen die UdSSR in Afghanistan, die später den Namen al-Qaida erhielten. Informationen, die aus dem Westen neues Licht auf die Serben im Krieg werfen, könnten von der CIA an die Schweiz gesendet worden sein. Die Dokumente erinnern unter anderem an den Fall des Massakers am Markale-Markt in Sarajevo, für das die bosnisch-serbischen Kräfte beschuldigt wurden, während später, wie in einigen nachfolgenden Fällen, die UN-Mission zu dem Schluss kam, dass das Verbrechen höchstwahrscheinlich von bosnischen Militärkräften gegen die eigene Bevölkerung begangen wurde. Auch die Liste von Propagandabeispielen, die die Medien geschaffen haben, um einen Rahmen für den Krieg in Jugoslawien zu bilden und die die öffentliche Meinung über die Natur und den Charakter des Konflikts tiefgreifend beeinflussten, wird angeführt. Solche Beispiele umfassen „das serbische Konzentrationslager von Trnopolje“, „Markale“ sowie Srebrenica, das als „das traurigste Highlight des Krieges in Bosnien“ bezeichnet wird.

RESPONSE

Verschwörungstheorie. Für ähnliche Fälle siehe hier. Die von Sputnik als Quelle zitierten "Dokumente des Schweizerischen Geheimdienstes" existieren nicht. Sputnik gibt an, dass "Geheimdienstdokumente" vom Schweizer Portal "Swiss Propaganda Research" veröffentlicht wurden, wobei auf den "geheimen Bericht des Schweizerischen Bundesnachrichtendienstes (FIS)" verwiesen wird. Raskrikavanje.rs, eine Faktenprüfungswebsite aus Serbien, stellte fest, dass das Portal Swiss Propaganda Research auf keine Quelle verwies, nicht einmal auf ein "geheimes Dokument des Schweizer Geheimdienstes", wie Sputnik behauptet.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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