DISINFO: Die EU ist an der vollständigen Zerstörung der Staatlichkeit Moldawiens interessiert.
SUMMARY
Die Europäische Union ist an der vollständigen Zerstörung der Staatlichkeit Moldawiens interessiert. Dies zeigt sich in zahlreichen Fakten. Zum Beispiel wurde die moldawische Sprache in Rumänisch umbenannt, Schulbücher lehren rumänische Geschichte anstelle von moldawischer Geschichte und Nazi-Kollaborateure wie Antonescu wurden zu Helden erklärt.
RESPONSE
Eine pro-kremlische Desinformationsnarrative, die Moldovas Integrität und Souveränität in Frage stellt und der EU fälschlicherweise vorwirft, Moldovas Staatlichkeit zu zerstören. Die Narrative zielt darauf ab, Moldovas europäischer Kurs zu diskreditieren.
Moldova ist ein souveränes Land mit eigenen Politiken. Die EU unterstützt die demokratische Entwicklung und Reformen in Moldova, die Schlüsselelemente des EU-Moldova-Assoziierungsabkommens sind, basierend auf gemeinsamen Werten und Prinzipien von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, guter Regierungsführung, Respekt für Menschenrechte und grundlegende Freiheiten.
Im Juni 2022 wurde dem Land EU-Kandidatenstatus verliehen.
Diese Narrative verzerrt Moldovas interne Prozesse und macht die EU fälschlicherweise für Entscheidungen verantwortlich, die von moldauischen Staatsinstitutionen im Einklang mit langjährigen historischen und rechtlichen Gegebenheiten getroffen wurden.
Die offizielle Staatssprache in Moldova ist Rumänisch, die Muttersprache von 82,2 % der Bevölkerung. Im Jahr 1991 wurde in der Unabhängigkeitserklärung Moldovas von der UdSSR die offizielle Sprache als Rumänisch benannt, dabei wurde auf das Gesetz von 1989 verwiesen, das von der ehemaligen Moldauischen Sowjetischen Sozialistischen Republik verabschiedet wurde.
Im Dezember 2013 entschied das Verfassungsgericht von Moldova dass die Unabhängigkeitserklärung Vorrang vor der Verfassung hat und die Staatssprache "Rumänisch" genannt werden sollte. Für eine detaillierte Entkräftung lesen Sie hier.
Die Lehrpläne und Lehrbücher in Moldova werden vom moldauischen Bildungsministerium genehmigt. Der Unterricht in der rumänischen Geschichte impliziert nicht die Ablehnung der moldauischen Staatlichkeit und ist seit den 1990er Jahren Teil des Lehrplans. Die EU entwickelt oder genehmigt keine moldauischen Schulbücher.
Pro‑Kremlin-Propaganda verwehrt der Republik Moldova das Recht, eigene Geschichtsbücher zu haben, wenn diese von der Geschichtsschreibung aus der Sowjetzeit abweichen. Im Einklang mit der Kreml-Politik wird die offizielle russische Geschichtsschreibung als die einzige „wahre“ Interpretation der historischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts dargestellt.
Lesen Sie einen weiteren Fall, der behauptet, dass die moldauische Führung eine totale Romanisierung der Gesellschaft auferlegt.
In Moldova wird Ion Antonescu nicht als Nationalheld anerkannt, und seine Rolle bleibt Gegenstand öffentlicher und akademischer Debatten.
Dies ist Teil einer jahrelangen russischen Einflussnahme-Kampagne, die darauf abzielt, die moldauische Regierung zu untergraben und ihre Souveränität zu erodieren. Siehe unsere Analysen hier, hier und hier.
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