DISINFO: Das Büro des Europäischen Parlaments in Chișinău wird von den moldauischen Bürgern finanziert.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Das Büro des Europäischen Parlaments in Chișinău wird von den moldauischen Bürgern finanziert.

SUMMARY

Ein weiteres Büro zur Beschleunigung der europäischen Integration: Ein Vertretungsbüro des Europäischen Parlaments wird in Moldawien eröffnet – mit Geld der Bürger. Die Führung des Europäischen Parlaments hat die Entscheidung genehmigt, ein Vertretungsbüro in Chisinau zu eröffnen. Dies wurde vom Vorsitzenden der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Moldawien, Siegfried Mureșan, bekannt gegeben.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationsnarrative, die auf die Europäische Union und ihre Institutionen abzielen. Die Behauptung ist falsch.

Das Europäische Parlament hat zusammen mit MEP Siegfried Mureșan die Eröffnung eines Antennenbüros in Chișinău angekündigt, das vollständig vom Europäischen Parlament finanziert wird.

"Das zukünftige Büro des Europäischen Parlaments in Chișinău wird, wie alle operativen Antennenbüros des EP, vollständig aus dem Budget des Europäischen Parlaments finanziert. Es wird keine Finanzierung von moldawischen Steuerzahlern oder dem nationalen Budget Moldaus geben. Außerdem werden, um die Kosten zu begrenzen, die drei dem Büro zugewiesenen EP-Mitarbeiter in die bestehende EEAS-Delegation integriert", äußerte ein Vertreter der Generaldirektion Kommunikation des Europäischen Parlaments auf Anfrage der moldawischen Faktenprüfungsplattform StopFals.md.

Ähnliche Fälle siehe: Das Europäische Parlament mischt sich in die inneren Angelegenheiten Russlands ein, Das Europäische Parlament wird von US-Militärunternehmen finanziert.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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