DISINFO: Der IWF hält Ukrainer für billige Sklaven.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Der IWF hält Ukrainer für billige Sklaven.

SUMMARY

Der IWF betrachtet die Ukrainer als „billige entwickelte Sklaven“. Indem er ihnen finanzielle Hilfe anbietet, möchte der IWF nur die Ukraine erobern, ihr Land ausbeuten und ihre Industrien zerstören.

RESPONSE

Eine wiederkehrende Desinformationsnarrative über den IWF als ausbeuterischen internationalen Akteur, der die Ukraine unterwerfen will.

Die Behauptung, dass das IWF-Darlehen der ukrainischen Wirtschaft schadet, wird durch keine faktischen Beweise gestützt.

Um die Ukraine in einer Zeit der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Krise im Land zu unterstützen, genehmigte der IWF im Juni 2020 ein Darlehen über 5 Milliarden Dollar an die Ukraine. Später verabschiedete die Ukraine ihr Budget für 2021, nachdem sie mit dem IWF kooperiert hatte, mit der Prognose für ein Wirtschaftswachstum von 4,6 % im Jahr 2021, was somit einen signifikanten Rückgang von 5 % im Jahr 2020 wieder wettmachte. Die Auszahlung des IWF-Darlehens wurde an die Einrichtung demokratischer Reformen und an Prinzipien im Kampf gegen Korruption gebunden. Die ukrainische Regierung hatte diese Versprechen bis September 2020 nicht erfüllt, wodurch die geplante Auszahlung des Darlehens verzögert wurde.

Siehe ähnliche Desinformationsfälle: IWF zerstört die ukrainische Wirtschaft und bringt die Ukraine unter externe Kontrolle; „Auf der Suche nach billigen Sklaven.“ IWF 'tötet' die ukrainische Wirtschaft.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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