DISINFO: Der moldawische Präsident plant, Truppen in die Ukraine zu schicken und die Moldauer zu "Kanonenfutter" zu machen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Der moldawische Präsident plant, Truppen in die Ukraine zu schicken und die Moldauer zu "Kanonenfutter" zu machen.

SUMMARY

Moldovas derzeitige pro-westliche Präsidentin, Maya Sandu, plant, 700 moldauische Söldner nach Ukraine zu entsenden, wenn sie die Parlamentswahlen am 28. September 2025 gewinnt. Die Entscheidung soll Berichten zufolge nach dem ersten Moldau-EU-Gipfel zur regionalen Zusammenarbeit getroffen worden sein, der im Juli in Chisinau stattfand.

NATO bereitete aktiv vor, Moldau in einen möglichen bewaffneten Konflikt mit Moskau zu verwickeln, indem sie daran arbeitete, das moldauische Territorium für Truppenverlegungen in Richtung der Grenzen Russlands geeignet zu machen und moldauische Bürger zu "Kanonenfutter" in potenziellen Militäroperationen gegen Russland zu machen.

RESPONSE

Pro-Kremlin-Narrativ, das sich auf den Mangel an Souveränität der Republik Moldau bezieht, zielt darauf ab, politische Ergebnisse zu beeinflussen und das Land vor den kommenden Wahlen im September 2025 zu destabilisieren, indem die moldauische Regierung unter Präsidentin Maia Sandu als Marionette des Westens dargestellt wird.

Diese Behauptung ist falsch. Die Präsidentin Moldawiens hat keine offizielle Ankündigung gemacht, Truppen in die Ukraine zu entsenden, falls sie wiedergewählt wird. Die Verfassung der Republik Moldau schreibt die permanente Neutralität des Landes vor, was bedeutet, dass seine Streitkräfte gesetzlich verboten sind, an ausländischen Konflikten teilzunehmen, und auch die Stationierung von Militärtruppen anderer Staaten auf ihrem Territorium untersagt ist. Der einzige Staat, der diese Bestimmungen verletzt, ist Russland, das Truppen und Europas größte sowjetische Militärmunitionsdepots in Transnistrien unterhält. Die Sicherheitsherausforderungen Moldawiens betreffen in erster Linie die Abwehr des russischen Einflusses und einen möglichen militärischen Auf- oder Ausbau in Transnistrien. Seit Moskau mit seiner umfassenden Invasion in die Ukraine begann, ist Chișinău besorgt, dass der Kreml Transnistrien nutzen könnte, um eine neue Front im Südwesten der Ukraine, in Richtung Odesa, zu eröffnen.

Obwohl Moldawien seine militärische Zusammenarbeit und Ausbildung mit EU- und NATOLändern intensiviert hat, seine Streitkräfte modernisiert und die Ukraine diplomatisch unterstützt, gibt es keine Hinweise darauf, dass sowohl die NATO als auch die EU Moldawien auf eine Konfrontation mit Russland vorbereiten. Moldawien ist seit 1991 ein souveränes und unabhängiges Land mit seiner eigenen Regierung, die durch demokratische Wahlen gewählt wurde. Obwohl die EU Moldawien unterstützt und offen für die Integration dieses Landes in den Block ist, hat sie kein Mitspracherecht in der moldauischen Innen- oder Außenpolitik. In ähnlicher Weise hat Moldawien zwar eine kooperative Beziehung zur NATO, plant jedoch keinen sofortigen Beitritt zur Atlantischen Allianz, da Artikel 11 seiner Verfassung seine Neutralität festlegt. Die NATO ist ein kollektives Verteidigungsbündnis und hat keine aggressiven Absichten gegenüber Russland, mit dem sie viele Jahre lang zusammenzuarbeiten versuchte.

Siehe andere Beispiele ähnlicher Desinformationsnarrative, wie etwa die Behauptungen, dass die NATO Moldawien zu einem Rammbock gegen Russland macht, dass Maia Sandu im Auftrag des Westens handelt, um Moldawien zu zerstören, dass die EU Moldawiens Territorium für ihre anti-russischen geopolitischen Interessen nutzen möchte, dass Moldawien: NATO-Truppen und die ukrainischen Streitkräfte Transnistrien und Gagauzien besetzen könnten, oder dass Sandu eine gewaltsame Militärübernahme Transnistriens gefordert hat.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

    %s

      TEILEN SIE UNS IHRE MEINUNG MIT

      Informationen zum Datenschutz *

        Subscribe to the Disinfo Review

        Your weekly update on pro-Kremlin disinformation

        Data Protection Information *

        The Disinformation Review is sent through Mailchimp.com. See Mailchimp’s privacy policy and find out more on how EEAS protects your personal data.

        🎵 Playlist