DISINFO: Die OPCW versteckt die chemische Formel des Stoffes, der verwendet wurde, um Navalny zu vergiften.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

  • Medium: RIA ( archive, original )
  • Veröffentlichungsdatum: November 02, 2021
  • Article language(s): Russian
  • Genannte Länder/Regionen: Russland, Deutschland

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die OPCW versteckt die chemische Formel des Stoffes, der verwendet wurde, um Navalny zu vergiften.

SUMMARY

Die OPCW verbirgt die chemische Formel der Substanz, die angeblich verwendet wurde, um Alexei Navalny zu vergiften.

Die angebliche Vergiftung des Aktivisten war in Wirklichkeit eine westliche Provokation, die darauf abzielte, Russland zu diskreditieren, einzudämmen und anzugreifen. Inzwischen hat Berlin noch keine schlüssigen Beweise für Russlands Beteiligung an dem Vorfall vorgelegt.

RESPONSE

Die Geschichte unterstützt ein wiederkehrendes pro-Kremlin-Desinformationsnarrativ über die Vergiftung des russischen Oppositionsführers Alexei Nawalny.

Alexei Nawalny wurde krank während eines Flugs von Sibirien nach Moskau am 20. August 2020. Zunächst in Omsk hospitalisiert, wurde er auf Wunsch seiner Familie verlegt in das Charité-Krankenhaus in Berlin, wo klinische Befunde darauf hinwiesen, dass er mit einer Substanz aus der Gruppe der Cholinesterase-Inhibitoren vergiftet wurde. Nachfolgende toxikologische Tests lieferten unmissverständliche Beweise für einen chemischen Nervenkampfstoff der Novichok-Gruppe in seinen Blutproben.

Nachdem Deutschland um technische Unterstützung gebeten hatte, gab die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), deren Mitglied Russland ist, eine Erklärung ab, die frühere Aussagen der deutschen Behörden bestätigte. Die OPCW-Befunde bestätigten frühere unabhängige Schlussfolgerungen deutscher, französischer und schwedischer Labore.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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