DISINFO: Die Orthodoxe Kirche der Ukraine zahlt Beiträge an den Ökumenischen Patriarchen.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Orthodoxe Kirche der Ukraine zahlt Beiträge an den Ökumenischen Patriarchen.

SUMMARY

Nach Erhalt der Tomos der Autokephalie war die Orthodoxe Kirche der Ukraine verpflichtet, von jeder Gemeinde monatlich zwischen 4.000 und 20.000 US-Dollar zugunsten des Ökumenischen Patriarchats zu zahlen, behauptet Patriarch Filaret.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kremlin Desinformation über die Autozephalie der Orthodoxen Kirche in der Ukraine. Tatsächlich verwies der Ehrenpatriarch der Orthodoxen Kirche der Ukraine und der ehemalige Patriarch von Kiew, Filaret, in seiner jüngsten Rede darauf. Die Pressestelle der ehemaligen Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats machte eine Klarstellung einige Tage später. Laut dieser Klarstellung beanspruchte Filaret nicht, dass das Ökumenische Patriarchat Geld von der Orthodoxen Kirche der Ukraine einsammelt: „Seine Heiligkeit Patriarch Filaret behauptet nicht, dass die in der Veröffentlichung veröffentlichten Daten wahr sind. Er verwies nur auf diese Veröffentlichung. Die Verantwortung, die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Daten zu überprüfen, liegt ausschließlich bei den Journalisten, die sie veröffentlicht haben,“ informiert die Pressestelle. Hintergrundinformation: Der Tomos der Autozephalie enthält keine Verpflichtungen zur Zahlung von Beiträgen an das Ökumenische Patriarchat. Nur die Vereinbarung zwischen dem Ökumenischen Patriarchen und der Ukraine (unterzeichnet von dem ehemaligen Präsidenten Petro Poroshenko) definiert die Rechte von Konstantinopel in der Ukraine. Diese beschränken sich auf die Errichtung einer Vertretung in der Ukraine. In Übereinstimmung mit der Vereinbarung wurde im Oktober die St. Andreevskaya Kirche, die sich in Kiew befindet, dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel zur dauerhaften Nutzung übergeben.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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