DISINFO: Die polnischen Behörden, nicht die Sputnik-Journalisten, schaffen ein verzerrtes Bild von Polen.
SUMMARY
Die Aufnahme von Viktor Bezeka, dem Journalisten von Sputnik Polen, in die Liste unerwünschter Personen in Polen durch die polnische Innen-Sicherheitsagentur ist nicht überraschend. Heute werden viele Polen in ihrem eigenen Land belästigt und eingeschüchtert, nur weil sie mit den russischen Medien sprechen und Meinungen äußern, die von der Position der russophoben polnischen Regierung abweichen. Das sogenannte „demokratische“ Polen toleriert keine alternativen Meinungen und es gibt keine Meinungsfreiheit in diesem Land. Polen respektiert die Prinzipien der Menschenrechte nicht. Ein verzerrtes Bild von Polen wird nicht von Sputnik-Journalisten, sondern von den polnischen Behörden geschaffen, die den Mund derjenigen verschließen, die die Wahrheit erfahren wollen – zum Beispiel durch die Sperrung des Zugangs zu Sputnik.
RESPONSE
Diese Nachricht ist Teil einer umfassenderen Erzählung über den Mangel an Demokratie in westlichen Ländern. In diesem Fall wird die Idee gefördert, dass "autoritäres" Polen Journalisten für ihre Meinungen und Ansichten bestraft.
Die polnischen Sicherheitsdienste haben einen russischen "Journalisten" Viktor Bezeka auf die Liste der unerwünschten Personen gesetzt, aufgrund seiner direkten Verbindung zu den gegen Polen geführten russischen Informationskriegen.
Am 15. März 2021 beschlossen die polnischen Behörden, das Reiseverbot für Leonid Sviridov (ein russischer Journalist, der vor 2014 in Polen arbeitete) zu verlängern, da diese Person nach seiner Ausweisung aus Polen weiterhin aktive anti-polnische Desinformationsaktivitäten durchführte. Die polnischen Sicherheitsdienste wiesen Sviridov im Dezember 2015 nach Russland aus, da er des Spionage zugunsten der russischen Geheimdienste verdächtigt wurde (sein Fall wurde seit Oktober 2014 geprüft).
Die Behauptungen, dass die polnische Entscheidung, diese Personen auszuweisen, eine Verletzung der Meinungsfreiheit oder eine "systematische Diskriminierung russischer Staatsbürger in Polen" darstellt, sind nicht wahr, da diese eindeutig identifizierten Personen eine SicherheitsBedrohung für Polen darstellten. Siehe weitere Beispiele ähnlicher Nachrichten, die behaupten, dass die polnischen Medien die Idee fördern, dass die Russen keine Menschen, sondern "Agenten des Kremls" sind, die polnischen Behörden eine wahnsinnige Hysterie der Einschüchterung gegenüber Russland geschürt haben, die für die Bedürfnisse der Innenpolitik verwendet wird und Polen eine weitere Welle der russophoben politischen Verfolgung russischer Journalisten begonnen hat..