DISINFO: Die Präsenz russischer Söldner in Libyen ist nichts als ein Gerücht.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Die Präsenz russischer Söldner in Libyen ist nichts als ein Gerücht.

SUMMARY

Die Behauptungen, dass "russische Söldner" in Libyen präsent sind, sind nichts weiter als Gerüchte.

RESPONSE

Eine wiederkehrende pro-kremlische Desinformationsnarrative über die mit dem Kreml verbundene Söldnergruppe Wagner und die russische Präsenz in Libyen.

Die Wagner Gruppe ist eine private Armee mit Verbindungen zum Kreml und operiert seit Oktober 2018 in Libyen, so ein Bericht, der von unabhängigen Beobachtern für das UN-Sanktion Komitee für Libyen erstellt wurde. Es handelt sich um eine Söldnergruppe die in Konflikten im Auftrag des Kremls von der Ukraine bis Syrien und zur Zentralafrikanischen Republik aktiv ist. Die Mitglieder der Wagner-Gruppe sind hauptsächlich ehemalige Militärangehörige, die heimlich zur Unterstützung der russischen Streitkräfte in Syrien und der Ukraine gekämpft haben, laut Interviews mit Reuters von Dutzenden von Auftragnehmern, deren Freunden und Verwandten.

Laut Foreign Policy, fiel die Gruppe nach der syrischen Offensive in Ungnade und versucht seitdem, in Afrika Arbeit zu finden, indem sie lokale Milizen trainiert und Verträge für private Sicherheit abschließt. Drei russische Journalisten, die die Präsenz von Wagner in der Zentralafrikanischen Republik untersuchten, wurden im Sommer 2018 ermordet. Andere wurden bedroht.

Bloomberg hat berichtet, dass mehr als 100 Wagner-Auftragnehmer Anfang September in Libyen angekommen sind, um General Khalifa Haftar bei seiner Offensive gegen die GNA in Tripolis zu unterstützen, die im April begann.

Für weitere Informationen zur Wagner-Gruppe siehe unseren Bericht über einen russischen Versuch, Beweise für ihre Existenz und Aktivitäten zu verbergen.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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