DISINFO: Der "Salisbury-Vorfall" wurde von der britischen Regierung provoziert, um von den mit dem Brexit verbundenen Problemen abzulenken und Russland zu dämonisieren.

DETAILS ZUM DESINFORMATIONSFALL

KI-Übersetzungen:

DISINFO: Der "Salisbury-Vorfall" wurde von der britischen Regierung provoziert, um von den mit dem Brexit verbundenen Problemen abzulenken und Russland zu dämonisieren.

SUMMARY

Die Vergiftung von Sergei Skripal und seiner Tochter Yulia, bekannt als der „Salisbury-Vorfall“, wurde von der britischen Regierung als Teil einer „toten Katze-Strategie“ provoziert, die darauf abzielt, die öffentliche Aufmerksamkeit von ihren mit dem Brexit verbundenen Problemen abzulenken und Russland zu demonisieren. Die britische Regierung hat nie glaubwürdige und überprüfbare Beweise für Russlands Beteiligung an der Vergiftung der Skripals vorgelegt. Alle Anschuldigungen gegen Russland erwiesen sich als unbegründet. Die Regierung von Theresa May hat die wiederholten Vorschläge der russischen Seite für eine konstruktive Zusammenarbeit bei der Untersuchung dieses Falls stets ignoriert.

RESPONSE

Wiederkehrende pro-Kreml Desinformationserzählung, dass Russland nichts mit der Vergiftung des ehemaligen russischen GRU-Offiziers Sergei Skripal und seiner Tochter Yulia in Salisbury zu tun hat, feiert nun sein einjähriges Jubiläum. Die britische Regierung hat harte Beweise für Russlands Beteiligung an der Vergiftung geliefert. Britische Polizei- und Geheimdienstuntersuchungen haben harte Beweise hervorgebracht, die ausreichten, um zwei russische Staatsangehörige – identifiziert als Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes, GRU – wegen des Angriffs auf die Skripals anzuklagen. Weitere britische öffentliche Dokumente/Erklärungen zu dem Fall hier und hier. Die Mitgliedstaaten der EU unterstützen die Ergebnisse des Vereinigten Königreichs und beschlossen einstimmig, Sanktionen gegen die verantwortlichen GRU-Offiziere und ihre übergeordneten Befehlsgeber einzuführen. Hintergrund: EUvsDisinfo hat bereits 138 verschiedene Erzählungen über den Skripal-Fall gesammelt. Der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson erklärte, dass, wenn jemand in einer Argumentation besiegt wird, das Beste, was man tun kann, darin besteht, “eine tote Katze auf den Tisch zu werfen”. Diese Taktik soll Aufmerksamkeit erregen und von den wirklichen Problemen ablenken. Boris Johnson sprach 2013, fünf Jahre vor dem Skripal-Fall, von einer ‘toten Katze’ und bezog sich auf EU-Autokraten und den Euro. Hinweise auf 'tote Katzen' wurden bereits zuvor von pro-Kreml Medien wiederholt, siehe Desinformationsfälle hier, hier und hier.

RECHTLICHER HINWEIS

Bei den Fällen in der EUvsDisinfo-Datenbank geht es um Aussagen im internationalen Informationsraum, die als parteiische, verzerrte oder falsche Darstellung der Realität und als Verbreitung von kremlfreundlichen Kernbotschaften identifiziert wurden. Daraus folgt nicht zwangsläufig, dass die betroffenen Medien Verbindungen zum Kreml haben oder den Kreml redaktionell unterstützen oder dass sie absichtlich Desinformation verbreiten wollten. Die Veröffentlichungen von EUvsDisinfo stellen keine offizielle Position der EU dar, da die präsentierten Informationen und vertretenen Meinungen auf Medienberichten sowie Analysen der East StratCom Task Force basieren.

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